Frankreich: Kampf dem Müll

In Frankreich sollen unverkaufte Lebensmittel nun nicht einfach mehr vernichtet, sondern gespendet werden.
Feber 8, 2016 | Fotos: cdn.static.finanzen100.de

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Und es geht weiter

Nach den so genannten Doggy Bags folgt in Frankreich nun der nächste Schritt gegen die Verschwendung von Lebensmitteln. Neben der Nationalversammlung hat nun auch der Senat einem dementsprechenden Gesetzesentwurf zugestimmt. Dieser verpflichtet Supermärkte ab einer Größe von 400 Quadratmetern, nicht verkaufte Lebensmittel zu spenden oder billiger zu verkaufen. Weitere Alternativen zur Weiterverwendung sind die Verarbeitung zu Tierfutter, beziehungsweise die Kompostierung der übrig gebliebenen Lebensmittel.
Die Supermärkte sind künftig gezwungen, mit Hilfsorganisationen zu kooperieren und sogenannte Spenden-Verträge abzuschließen. Bei einem Verstoß gegen das neue Gesetz drohen den Betreibern der Märkte Strafen von bis zu 75.000 Euro oder im schlimmsten Fall eine Haftstrafe von bis zu zwei Jahren.
Die französische Regierung hat es sich zum Ziel gesetzt, die Abfallmenge bis 2025 zu halbieren. Wir drücken die Daumen!

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