God List

Die 9 besten Neueröffnungen 2016

Ein gastronomisch spannendes Jahr liegt hinter der Branche: Die coolsten Neueröffnungen der besten Köche weltweit finden hier zusammen. Wenn ihr es bisher nicht geschafft habt, solltet ihr es bald nachholen!

Fotos: One Aldwych, Shutterstock, Helge O. Sommer, René Riis, Monika Reiter, Helge Kirchberger Photography, beigestellt

Neu ist nicht immer besser, aber manchmal extrem spannend: Diese Spitzenköche sorgen für ordentlich Furore mit ihren Neueröffnungen 2016. Hier lest ihr die Konzepte, die dahinter stecken.

1. Wolfgang Puck – Cut – New York

 

Nach den Traumlocations Beverly Hills, Las Vegas, Singapour, London und Bahrain will der Ausnahme-Koch mit seiner High-End-Steakhouse-Kette Cut jetzt New York erobern. Im stets angesagten Stadtteil Manhatten hat er mit dem 5-Sterne-Hotel Four Seasons den perfekten Platz für sein neues Lokal gefunden.

Und obwohl sich namhafte Kollegen wie Alain Ducasse, Gordon Ramsey oder Joel Robuchon mit ihren Restaurants aus New York wieder zurückgezogen haben, hat Puck keine Angst vor der Eröffnung an der amerikanischen Ostküste.

www.wolfgangpuck.com 

2. Dani García – Bibo – Madrid

Das Tor zum Bibo, dem Paralleluniversum von Dani Garcías Welt, ist, wie sollte es anders sein, die Küche. Zehn Sekunden Wegzeit zwischen dem 2-Sterne-Restaurant Dani García und dem Bibo.

Bibo ist eine gelungene Kombination aus Cocktail-Bar und legerem Restaurant. „Ich genieße es hin- und herzulaufen. In einem Moment hast du noch akribisches Anrichten für das Dani García Restaurant. Im anderen geht es schnell, leger und laut zu“, lacht der Andalusier.

www.grupodanigarcia.com 

3. Christian Gadient – Spontan – Kopenhagen

Nach seinem Start in Kopenhagen im Restaurant Marchal hat sich der Österreicher Christian Gadient mit vier anderen zusammengetan und eine Art Shop in Shop geplant. Jeder von den fünf Gastronomen ist selbständig mit dem eigenen Konzept – das Restaurant Spontan gehört Gadient, dann gibt es noch eine Bar, einen Feinkostladen und eine Brauerei im gleichen Gebäude.

www.tapperietbrus.dk/spontan 

4. Claus Meyer – Food Hall – New York

In diesem Jahr will der Visionär all seine Kräfte auf die amerikanische Metropole fokussieren. In den kommenden sechs Monaten will er eine Bäckerei, eine nordische Food Hall, ein Highend Grand Central Restaurant, ein weiteres Restaurant plus eine Kochschule in Brownsville eröffnen.

Auf seiner Prioritätenliste steht dabei ein ganz wichtiger Punkt: neben Smørrebrød will er vor allem auch die dänische Arbeitsmarkt-Kultur ins beinharte amerikanische System importieren.

www.greatnorthernfood.com 

5. Tim Raue – Dragonfly – Dubai

Raue war demnach für die Konzeption des gesamten Restaurants inklusive der Ausrichtung des Interieurs, der Gestaltung der Speise-­ und Getränkekarte und der Rekrutierung des Küchenchefs sowie der Restaurantleiterin verantwortlich. Eigentümer des Restaurants ist die MERAAS Holding – eine in Dubai ansässige Gesellschaft, die unter anderem Einzelhandelsimmobilien, Restaurants und Hotels betreibt.

Für die operative Umsetzung vor Ort zeichnen Küchenchef Christian Singer und Restaurantleiterin Patricia Liebscher verantwortlich. Das kulinarische Konzept sieht eine asiatisch inspirierte Gourmet-­Küche vor, die als Verbindung der japanischen Produktperfektion, der thailändischen Aromatik und der chinesischen Küchenphilosophie charakterisiert werden kann. Auf weißen Zucker, weißes Mehl und Gluten wird verzichtet, alle Milchprodukte sind laktosefrei.

www.dragonfly.ae 

6. Alain Ducasse – Champeaux – Paris

 

Alain Ducasse ist wahrlich nicht dafür bekannt, dass er kleine Brötchen bäckt. Daher passen er und das prunkvolle Schloss Versailles zusammen wie die Schnecke und der Knoblauch im Escargot. Das Ore ist ein elegantes, aber zeitgemäßes Café, das für jedermann geöffnet sein soll. Sprich. Französische Küche mit Klassikern sowie leichten und schnellen Snacks, Desserts und einer Gourmet-Pâtisserie.

Am Abend aber geht es im Ducasse au Château de Versailles hoch her: Ein exklusives Restaurant, das für ebenso opulente Diners wie die Umgebung eine ist, bekannt werden soll. Das gelingt durch historische Menüs, Porzellan, das dem von Marie-Antoinette nachgeahmt ist, das Service "á la Française" und fein livrierten Personal.

http://www.ducasse-chateauversailles.com/en/  

7. René Redzepi – noma-Pop-up – Sydney

2016 machte sich René Redzepi in Sydney einen Namen mit dem innerhalb weniger Minuten ausverkauften Pop-up-Restaurant. Zuvor zeigte er in Tokio, was das noma in Kopenhagen zu bieten hat.

Aber keine Angst, auch wenn es nur ein Pop-up war und damit bereits wieder geschlossen, hat sich Redzepi neues für 2017 überlegt. In Mexico wird er sein drittes Pop-up eröffnen. Allerdings sind hierfür auch schon alle Plätze innerhalb der Öffnungszeit ausverkauft. 

www.noma.dk 

8. Eneko Axta – Eneko at One Aldwych – London

Das Londoner 5-Sterne-Hotel One Aldwych kündigt eine Zusammenarbeit mit Azurmendi Bilbao an. Kulinarischer Kopf ist 3-Sterne-Koch Eneko Atxa. Der Spitzengastronom aus dem Baskenland präsentiert ab Sommer 2016 seine moderne Inspiration der baskischen Landküche.

Im zwanglosen, stylischen Ambiente des Eneko At One Aldwych werden geradlinige, unprätentiöse Gerichte aus hpchwertigen Zutaten serviert. Atxas Küche überzeugte bereits mehrmals: Sein Restaurant Azurmendi in Spanien steht auf Platz 19 der 50 besten Restaurants der Welt und sein Bistro Pret A Porter in Larrabetzu ist mit einem Michelin Bib Gourmand ausgezeichnet.

www.onealdwych.com 

9. Atul Kocchar – NRI & Lima – Mumbai

Der 2-Sterne-Koche Atul Kocchar reist einmal um die Welt, um dann wieder Zuhause anzukommen. Mit seiner Restaurantkette NRI (bedeutet Not Really Indian) schafft er den Spagat zwischen traditionellen Gerichten des Landes und der Spitzenküche. In seinen Foods geht es um indische Küche, die er mit seinen Erfahrungen aus aller Welt verfeinert. 

www.atulkochhar.com 

 

 

12.12.2015