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Die Top-12 der anregendsten Foods

Den Welt-Orgasmus-Tag nehmen wir zum Anlass, um die an- und aufregendsten Foods auf ihre Sinnlichkeit hin zu überprüfen!

Fotos: Shutterstock

Weltweit wurde im Lauf der Jahrhunderte über 500 tierischen, pflanzlichen und mineralischen Substanzen eine luststeigernde Wirkung nachgesagt. Mehrere Urvölker benutzen sogar dasselbe Wort für „essen“ und „miteinander schlafen“. Also vergesst chemische Stimmungsmacher und lasst euch von unserer Best of-Liste der kulinarischen Freudenspender inspirieren!

Austern
1 Austern: Schon die alten Römer schworen auf die luststeigernde Wirkung dieser aphrodisierenden Wunderwaffe und Casanova soll davon sogar täglich 50 zum Frühstück geschlürft haben, um bei den Damen eine gewisse Standhaftigkeit an den Tag zu legen. Austern gelten dank des hohen Eiweißgehalts und des Zinkanteils, das die Bildung von Testosteron fördert, als das Potenzmittel schlechthin.
Schokolade
2 Schokolade: Wie kaum ein anderes Lebensmittel wirkt Schokolade anregend auf die menschliche Sexualität. Bei den Azteken galt Schokolade als kulinarisches Symbol der Liebesgötter, was ihrem hohen Gehalt an stimulierenden und euphorisierenden Substanzen zu verdanken ist. Es ist der in der Schokolade enthaltene hirneigene Botenstoff Phenylethylamin, der uns in einen verliebtheitsähnlichen Glücksrausch versetzt.
Chili
3 Chili: Generell gilt, dass scharfes Essen scharf macht. Tatsächlich schlägt nach dem Verzehr von Chilis das Herz schneller und die Durchblutung wird besonders gefördert. Die Schärfe der Chilis heizt dem Körper richtig ein und kann Schmerzen sowie Schweißausbrüche auslösen. Der Körper reagiert darauf mit der Produktion von Glückshormonen.
Erdbeeren
4 Erdbeeren: Allein die verführerische Farbe und der Duft signalisieren schon „Nimm mich!“. Erdbeeren sind als besonders stimulierende Früchte bekannt, was einerseits am Zink liegt, den der Körper zur Bildung von Testosteron verwendet, und andererseits kommt es Dank des hohen Vitamin-C-Anteils zur vermehrten Ausschüttung von Sexualhormonen.
Ingwer
5 Ingwer: Besonders in China gilt der Ingwer als lustmachender Energiespender. Seine scharfen Bestandteile und ätherischen Öle wirken stimulierend und bringen den Kreislauf auf Trab. Sein Genuss soll bei Männern die sexuelle Empfindsamkeit und Potenz fördern, bei Frauen hingegen die sexuelle Aggressivität steigern.
Spargel
6 Spargel: Der Spargel hat unverkennbar eine gewisse Ähnlichkeit mit einem ganz bestimmten Teil des männlichen Körpers. Einer im 16. Jahrhundert entwickelten Theorie zufolge, kann ein Ding, das Ähnlichkeiten mit einem anderen aufweist, diesem helfen. Heute weiß man, dass die im Spargel enthaltene Folsäure die Blutbildung fördert und somit: Potenzprobleme ade!
Trüffel
7 Trüffel: Die stimulierenden Knöllchen sind hervorragende Aphrodisiaka. Die in den Trüffeln enthaltenen Aminosäuren betören die Sinne, der Duft des im Trüffel enthaltenden männlichen Pheromons Androstenol löst eine anregende Wirkung aus.
Muskat
8 Muskat: Die Tropennuss enthält ein natürliches Halluzinogen mit stark stimmungssteigerndem Effekt. Bei frisch geriebenem Muskat ist diese Wirkung stärker als bei fertigem Muskatpulver. Weniger ist hier allerdings mehr, denn eine zu hohe Dosis kann Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen und der Konsum von zwei Nüssen kann sogar tödlich enden.
Petersilie
9 Petersilie: Das Gartenkräutchen enthält das ätherische Öl Apiol, das bei Männern eine potenzsteigernde Wirkung hat. Im Mittelalter galt Petersil als Hexenkraut, das Liebeszauber hervorrufen sollte. So nannte man die Gassen, in denen Prostituierte ihr Handwerk betrieben, oft Petersiliengassen.
Zimt
10 Zimt: Schon zur Zeit der ägyptischen Pharaonen kam Zimt als Lustmacher zum Einsatz. Neben seinem Gebrauch als Würz- und Heilmittel wurde er als Aphrodisiakum auf die Genitalien gestrichen, um das Liebesspiel zu bereichern. Heute ist wissenschaftlich bestätigt, dass Zimt die Produktion von Pheromonen anregt.
Sellerie
11 Sellerie oder Das Viagra des 15. Jahrhunderts: Im Mittelalter gab es die Empfehlung, den Penis mit Selleriesaft einzureiben, um sich der Liebe einer Frau sicher zu sein. Die im Suppenkraut enthaltenen hormonähnlichen Substanzen gleichen den im Achselschweiß enthaltenen Sexuallockstoffen. Außerdem enthalten die Samen und Wurzeln viele ätherische Öle, die die Manneskraft steigern.
Feigen
12 Feigen: Schon bei den alten Griechen war die Feige als Aphrodisiakum bekannt. Sei es wegen ihres Aussehens und der Ähnlichkeit mit den weiblichen und männlichen Geschlechtsorganen oder wegen ihrer verführerischen Süße. Feigen schmecken pur oder mit etwas Honig beträufelt, der ebenfalls eine anregende Wirkung hat.
21.12.2015