Japan: Bevölkerung soll wegen Corona-Krise Gutscheine für Wagyu-Beef bekommen

Japans Regierung will gegen den Corona-bedingten drohenden Marktwert-Sturzes des edlen Wagyu-Beefs ankämpfen.
April 8, 2020

 

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Die Corona-Krise stellt Japans Regierung vor eine vor wenigen Monaten unvorstellbare Herausforderung.

Überschuss an Wagyu

Wegen der leerstehenden Restaurants, dem Mangel an Gourmet-Touristen und stornierter, weil nicht durchführbarer, Geschäftsessen „kämpft“ Japans Regierung mit einem Überschuss an Wagyu Beef.

Wie die Financial Times berichtet, könnten die derzeit prall mit Wagyu gefüllten Kühlhauser zu einem dramatischen Sturz des Marktwerts des sonst hochpreisigen Fleisches führen.

Aus diesem Grund ist Japans Ministerium für Landwirtschaft jetzt gefordert, eine rasche Lösung zu finden und mehr Menschen dazu zu bewegen trotz der Corona-Krise Wagyu zu essen.

Eine Idee des Ministeriums sieht ein reizvolles Wirtschaftspaket vor, dass etwa die Zustellung von Wagyu-Coupons an japanische Haushalte beinhaltet.

In Kombination mit dem seltenen Vorkommen und der langsamen Mast ist das Fleisch der Wagyu-Rinder nicht nur eine Delikatesse, sondern darüber hinaus ein gefragtes Luxusprodukt.

Für reinrassige Wagyū-Rinder werden Preise im fünfstelligen Euro-Bereich erzielt. Das Kilogramm Wagyu-Fleisch kann je nach Herkunft und Teilstück bis weit über 1.000 Euro kosten.

 

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