Kochen 4.0 – Gerichte aus dem Drucker

Lebensmittel aus dem 3D-Drucker? Schräge Idee: Die Firma Procusini setzt auf Gerichte, die sich auf Knopfdruck „kochen“.
März 8, 2018 | Fotos: Shutterstock

Mit der Entwicklung eines 3D-Druckers, der eine unkenntliche, essbare Masse in ein ansprechendes Gericht verwandeln soll, hat ursprünglich die Nasa begonnen, um Astronautennahrung zu entwickeln. Seit 2014 gibt es zudem verstärkt Projekte, die sich rund um das Drucken von Lebensmitteln drehen. Die Idee ist es, dass Gerichte für Profiküche, Catering, Event-Gastronomie, Bäckerei und Konditorei in Zukunft mit nur einem Knopfdruck kreiert werden.

Das Druckerprinzip ist bekannt, jedoch wird die Maschine anstatt mit Tinte – oder im Falle von 3D-Druckern Plastik – mit einer essbaren Masse befüllt. Mit diesem Verfahren soll die Ära eines neuen Food-Konzepts eingeläutet werden.
Gerichte aus dem Drucker

Internorga – Newcomer willkommen

Die Newcomers Area auf der Internorga, der Leitmesse für das Gastgewerbe, bietet neuen Trends und Innovationen, wie eben diesem 3D Food Printing System von Procusini, eine Plattform um sich in der Branche zu etablieren. Aber auch der Trend zur gesunden Ernährung pulsiert in Halle B4, denn neben Müslimischungen von Best Müsli und fettarmen Grizzly Snacks, werden auch Produkte wie der herzhafte Snackriegel Papicante vorgestellt.

Die Internorga findet auf dem Hamburger Messegelände von 9. bis 13. März statt und begrüßt mehr als 1300 nationale und internationale Aussteller. Knapp 100.000 Besucher, die sich für die Gastronomie und Hotellerie begeistern, werden erwartet. Ob der 3D-Drucker der Firma Procusini dabei heiß laufen wird? Man weiß es nicht, aber er steht mit Sicherheit permanent unter Druck. Mahlzeit!
www.procusini.com

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