Ausgabe 152, Konzepte & Openings

Und es hat Zuma gemacht

Rainer Becker goss die Gastronomie der Zukunft in Beton, als die Kollegen noch an ihren Luftschlössern bastelten.

Rainer Becker Fotos: Werner Krug, Touchfood, Shutterstock, Zuma, beigestellt

Kulinarischer Traum von Rainer Becker aus dem Zuma Restaurant Ohne Businessplan und seinen Partner hat er vom Friseur vermittelt bekommen, dafür aber gleich mal 64 Mitarbeiter angestellt. Das klingt nach einem Fall von Wahnsinn übertrumpft Genie. Da hat man die Rechnung allerdings ohne den Wirt gemacht. Denn das Start-up-Business von vor mehr als zehn Jahren ist heute ein Imperium mit 120 Millionen Euro Umsatz im Jahr, einem Team von stattlichen 1400 Leuten und das viel zitierte Beispiel dafür, wie Gastronomie gewinnbringend geführt wird. Die Rede ist hier vom Zuma. Dem Zuma in Knightsbridge London. Das hat zwar mittlerweile eine kleine, legerere Schwester mit dem Namen Roka und einen gewaltigen Bruder, das Oblix – dennoch ist das Zuma das geistige Mutterschiff des Konzerns, inzwischen mit Dependancen in Hongkong, Istanbul, Dubai, Miami und Bangkok. Und in der Kommandozentrale sitzt ein Deutscher. Rainer Becker. Der Mann, der erkannt hat, dass es in der Gastro nicht nur um Essen geht. Sondern um Entertainment, Spaß, einen großartig entspannt-professionellen Service und das für wenig Geld. Wobei das ja immer relativ ist. Der durchschnittliche Bon beträgt mittags 75 Euro und abends 110 Euro.


Für einen Quadratmeter Restaurant geben wir im Schnitt 5000 bis 7000 Euro aus.

Rainer Becker



Deswegen aber eben: Let’s do a restaurant. Und zwar eines, von dem...

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14.11.2015