LASK klagt Wirt: 21.000 Euro Strafe

Weil ein bekannter Linzer Gastronom das Logo des Bundesligaclubs LASK verwendet hat, klagte der Verein.
Oktober 1, 2019 | Fotos: Shutterstock

Warum hat der LASK geklagt?

Der Wirt des Linzer Traditionslokals Josef hat Mitte August mit dem Logo des Bundesligaclubs LASK das Public Viewing des Heimspiels in der Champions-League-Qualifikation gegen Basel in seinem Lokal beworben. Der LASK klagte ihn daraufhin wegen Urheberrechtsverletzung, berichtet der Kurier.

Zuerst soll der Tabellenzweite in der Bundesliga vom Josef-Wirt 62.400 Euro gefordert haben. Durch eine außergerichtliche Einigung mit dem Gastronomen reduzierte sich die Summe letztendlich auf – immer noch beträchtliche – 21.000 Euro.

Fußball im Tor
Dieser Schuss ging nach hinten los: Ein Linzer Gastronom bewarb seine Champions-League-Übertragung mit dem Logo des LASK. Der Verein klagte.

Was ist der Standpunkt des Vereins?

Der wütende Wirt, der erklärte, er mache eigentlich Werbung für den LASK, hat den Verdacht, dass der Verein eine Racheaktion gegen ihn beabsichtigte, weil er Kritik am geplanten Stadion des Clubs am Pichlinger See geübt hatte. Der LASK gab in einer Stellungnahme hingegen bekannt, es gehe ihm nicht um die Übertragung als solche, sondern um die widerrechtliche Verwendung des Vereinslogos. „Wir vertreten ganz klar den Standpunkt, dass, wer mit der Marke LASK Geld verdienen will, auch bereit sein muss, die dafür notwendigen Lizenzen zu bezahlen“, so der LASK gegenüber dem Sportportal 90minuten.at.

Der Josef-Wirt hat die Konsequenzen gezogen: Er bewirkt seine Fußball-Übertragungen nun ohne Logos der Vereine.

www.josef.eu

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