Neuer Rückschlag für Stefan Hermann

Nachdem der Dresdner Sternekoch Stefan Hermann das Insolvenzverfahren hinter sich brachte, droht ihm nun eine Klage wegen Steuerhinterziehung.
Feber 14, 2019 | Fotos: Anke Wolten-Thom

Es gibt ein Wort unter Unternehmern, das möchte man am liebsten aus dem Sprachgebrauch verbannen oder – um es in Gastronomensprache auszudrücken – auf ein Schneidbrett legen und so lange klein hacken, bis nichts mehr davon erkennbar ist. Doch manchmal muss man sich den beinharten Tatsachen stellen und eingestehen, dass es einfach nicht mehr geht, dass man zahlungsunfähig ist, man ist insolvent.
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Sternekoch Stefan Hermann hat die Steuerfahndung am Hals.

Der Dresdner Sternekoch

Genau so ist es dem Sternekoch Stefan Hermann vergangenes Jahr ergangen und das gleich in doppelter Ausführung, denn zu Ostern schlittert zuerst sein Unternehmen, danach, Ende des Jahres, der Wahl-Dresdner privat in die Insolvenz. Doch zunächst die Fakten: Stefan Hermann, gebürtiger Schwabe, hat sich in den letzten elf Jahren in Dresden ein Genuss-Imperium aufgebaut.
Das kann ich nicht. Es ist ja mein Lebenswerk.
Ans Aufgeben denkt Stefan Hermann nicht
Neben dem Restaurant bean&beluga, ausgezeichnet mit einem Michelin-Stern, der gleichnamigen Weinbar, Kochschule sowie dem Feinkostladen, dem Waldbiergarten Konzertplatz Weißer Hirsch, dem Restaurant William im Dresdner Schauspielhaus, dem Hotel Villa Sorgenfrei gehört ihm auch ein eigener Stand auf dem Dresdner Striezelmarkt. Zusätzlich ist er für die Gastronomie in der Semperoper und im Schauspielhaus verantwortlich.

Neuerliche Strafe wegen Steuerhinterziehung

Davon ließ sich der Sternekoch aber nicht unterkriegen. Nachdem er Privat- und Geschäftsinsolvenz überstanden hatte, hat er nun laut BILD-Zeitung die Steuerfahndung am Hals. Der Grund ist sein Porsche Cayenne, den er an der Steuer vorbei geschmuggelt haben soll. Wie die BILD weiter berichtet muss Hermann nun eine Geldstrafe in vierstelliger Höhe bezahlen.  www.bean-and-beluga.de

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