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Anti-Trump-Protest in New Yorker Restaurant

US-Präsident Donald Trump stößt mit seiner Politik der Ausgrenzung auf Widerstand. Ein neuseeländisches Restaurant im Big Apple weist via Rechnung daraufhin, dass Einwanderer das Essen gekocht haben.

Fotos: Twitter, Shutterstock

 

Ein Restaurant im New Yorker Stadtteil Brooklyn hat einen praktischen Weg gefunden, seinen Protest gegen das von US-Präsident Donald Trump verhängte Einreiseverbot zu verbreiten: Auf den Rechnungen wird auf die lange Einwanderungstradition der USA verwiesen. Der Satz „Einwanderer haben Amerika gross gemacht (und sie haben übrigens heute auch Ihr Essen gekocht und Sie bedient)“ steht kleingedruckt am Ende jedes Kassenbelegs des neuseeländischen Spezialitätenrestaurants Kiwiana. 

Eine Journalistin des Fernsehsenders NBC war am Sonntag zum Brunch in dem Lokal des Fernsehkochs Mark Simmons. Sie entdeckte den Satz auf der Rechnung und veröffentlichte im Kurzmitteilungsdienst Twitter ein Foto davon – 48 Stunden später war das Bild ein Hit in den sozialen Netzwerken.

Auch andere New Yorker Restaurants, von denen viele auf die Arbeit von Einwanderern angewiesen sind, hatten gegen das Dekret protestiert. Einige stellten in ihre Schaufenster Schilder mit dem Spruch „Flüchtlinge sind willkommen“. Die Initiative Breaking Bread NYC, die sich zur kulturellen Verständigung über das Essen engagiert, veröffentlichte eine Liste mit Restaurants, in denen Gerichte aus den sieben von dem Einreiseverbot betroffenen muslimisch geprägten Ländern angeboten werden.

www.kiwiana-nyc.com

 

 

10.02.2017