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Attila Hildmann kurzzeitig festgenommen

Ein weiterer Skandal rund um den provokanten Veganer füllt Zeitungen und Soziale Medien: von Beamtenbeleidigung, Widerstand und Falschparken …

Fotos: Attila Hildmann

Attila Hildmann, erfolgreicher Buchautor und Besitzer einer Imbissbude für Veganer in Berlin-Charlottenburg, drängt sich bekanntlich immer wieder gerne mit provokanten Aktionen ins Licht der Öffentlichkeit (ROLLING PIN berichtete). Erst vor Kurzem gelang es dem eingefleischten Veganer wiedereinmal Polizei und Co. auf sich aufmerksam zu machen. Dieses Mal jedoch nicht ohne gravierende Folgen: Die Polizei erstattet laut Frankfurter Allgemeine Anzeige wegen Beamtenbeleidigung und Widerstand gegen die Polizeigewalt und sendet zudem einen Bericht an die Fahrerlaubnisbehörde. Dennoch ist der Koch sich keiner Schuld bewusst.

Attila Hildmann kurzzeitig festgenommen

Eine Festnahme – zwei Geschichten

Donnerstagnachmittag vor dem veganen Imbiss Attila Hildmann Vegan Food Snackbar + Store in Berlin. Lauf Frankfurter Allgemeine parkte der Imbiss-Besitzer Attila Hildmann seinen (mit Ledersitzen ausgestatteten) Porsche ordnungswidrig vor seinem Schnellrestaurant und wollte diesen auch auf die Aufforderung eines Polizisten hin nicht umparken. Anschließend habe Hildmann den Polizisten auch noch beschimpft und geschubst, bevor er im besagten Auto geflüchtet sei. Das Fluchtauto sei jedoch schon wenige Meter von der Imbissbude entfernt von weiteren Polizisten gestoppt worden. Begleitet von weiteren Beleidigungen und Widerstand gegen die Polizei, wurde Hildmann kurzzeitig festgenommen.

Ob der Porsche denn zu wenig PS für eine Verfolgungsjagd hat? Diese Frage braucht Hildmann sich derzeit nicht zu stellen, denn Polizei und Fahrerlaubnisbehörde prüfen gerade, ob der Veganer überhaupt wieder am öffentlichen Verkehr teilnehmen darf, so die Zeitung.

Die Polizei schilderte den Vorfall in einem Facebook-Post, welcher sogleich von Hildmann geteilt wurde. Der Porschefahrer erklärt auch kurzerhand seine Sicht der Dinge, die sich – oh Wunder – in einigen Details von jener der Polizei unterscheidet.

www.attilahildmann.de

12.03.2018