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Aus für Käfers Traum-Projekt

Die Verhandlungen des Münchner Gastronoms Michael Käfer um ein Almdorf-Projekt am Tegernsee sind gescheitert.

Fotos: Werner Krug

Michael Käfer

Keine Einigung mit Eigentümern

Eigentlich sah es ganz danach, als wäre zwischen Michael Käfer und den Eigentümern, der Familie Berghammer, schon alles in trockenen Tüchern und die Planungen um das Almdorf mit sieben Hütten voll in Gang. Doch erst jetzt wurde bekannt, dass der Inhaber des Käfer-Imperiums bereits Anfang des Jahres aus dem Projekt ausgestiegen war, weil man sich nicht einig geworden sei.

Grund dafür seien unter anderem die schwierigen Verhandlungen gewesen, das berichtete Projektentwickler Rainer Leidecker gegenüber der Tegernseer Stimme. Diese waren dann auch zwischen Käfer und der Eigentümerfamilie Anfang 2017 gescheitert und der Münchner Gastronom habe sich in beiderseitigem Einvernehmen aus dem Vorhaben zurückgezogen. Ausschlaggebend dürfte für die Entscheidung auch gewesen sein, dass Familie Berghammer für das Grundstück ein Erbbaurecht von 90 Jahren vergibt. Auch Michael Käfer bestätigte seinen Rückzug aus dem Bauvorhaben gegenüber der Abendzeitung mit der Begründung „Es ist momentan doch nicht so interessant für uns. Es ist kein einfaches Projekt, man müsste sich ganz stark darauf konzentrieren, um es gut hinzubekommen."

Aktuell gäbe es zwei verbleibende mögliche Investoren für das 4500 Quadratmeter große Areal am Tegernsee im Rennen, deren Namen jedoch nicht bekannt gegeben wurden. Wann also das Projekt „Almdorf“ zur Umsetzung kommt, steht weiter in den Sternen.

21.04.2017