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Aus für Quälerei von Hummern

Von Tierschützern gefordert und von der Schweizer Regierung beschlossen: Hummer dürfen in der Schweiz ab März nicht mehr lebendig gekocht werden.

Fotos: Shutterstock

Die Schweizer Regierung hat sich am Mittwoch gegen grausame Tierquälerei entscheiden: Hummer, die bis dato im Zuge ihrer Zubereitung lebendig in kochendes Wasser geschmissen wurden, müssen nun zuvor betäubt werden. Das soll ab ersten März zum Beispiel mittels Elektroschocks erfolgen, die die hochentwickelten Nervensysteme der Tiere lahmlegen. Die Hummer sollen dadurch nicht mehr bei vollem Bewusstsein sein, wenn sie das siedend heiße Wasser erreichen, was ihnen laut Wissenschaftern und Tierschützern sonst höllische Qualen bereitet.

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Qualen auf Eis

Auch in der Spitzengastronomie üblich und eigentlich Tierquälerei ist der Transport von Schalen- und Krustentieren in kaltem Wasser oder deren Lagerung auf Eis. Diese Maßnahmen wurden von der Schweizer Regierung ebenso verboten. In Österreich dürfen lediglich Austern auf Eis gelagert und in stark siedendem Wasser getötet werden. Schalentiere dürfen in 100 Grad Celsius heißem Dampf getötet werden und Krustentiere sind jedenfalls vor der Zubereitung zu betäuben.

 

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12.01.2018