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Beef bei Burgerkette

Die Burgerkette Hans im Glück trennt sich mit 31. März von einem wichtigen Franchisenehmer.

Scheidung

Wenn das mal nicht nach einem Rosenkrieg klingt. Die Burgerkette und ihr Franchisenehmer Paniceus Gastro, unter der Leitung von Patrick Junge, gehen bald getrennte Wege. Hiervon betroffen sind zwölf Filialen in Städten wie Berlin, Hamburg, Flensburg oder auch Potsdam.Hans-im-Glück-Geschäftsführer Thomas Hirschberger nennt unter anderem „Alleingänge und Abweichungen vom Franchisekonzept durch den Franchiseunternehmer“ als Gründe.

 

Kein Aprilscherz!

Beim ehemaligen Partner Paniceus Gastro spricht man hingegen von einer „ernsthaften und endgültigen Erfüllungsverweigerung des Franchise-Gebers". Gleichzeitig kündigte man an, die betroffenen Filialen wie gewohnt weiterlaufen zu lassen.Wer hier an einen Aprilscherz denkt, liegt falsch! Ab dem 1. April werden die vom ehemaligen Franchisenehmer betriebenen Restaurants unter neuem Namen und angepassten Konzept am Markt auftreten. Das Angebot soll dem der Hans im Glück Filialen ähneln.„Alle Arbeitsplätze im Unternehmen bleiben erhalten, Verträge mit Lieferanten und Vermietern werden erfüllt", so der Paniceus-Geschäftsführer Patrick Junge.

Weiter fünf Standorte

In diesem Jahr sollen seitens der Paniceus Gastro fünf weitere Standorte eröffnet werden. „Wir wollen zunächst unser Angebot im Norden verdichten, haben aber durchaus auch eine Expansion in erstklassige Lagen im ganzen Bundesgebiet im Auge", so Geschäftsführer Junge. Das klingt nach Streit: Mit seinen Expansionsplänen kommt Junge seinem bisherigen Partner Thomas Hirschberger in die Quere. Dieser kündigte ebenfalls an, im Norden weitere Restaurants zu eröffnen.  

Der Gründer der Burgerkette Hans im Glück, Thomas Hirschberger, wurde 2015 mit dem Branchen-Award LEADER OF THE YEAR ausgezeichnet. Unter dem Namen Hans im Glück werden bundesweit 44 Burgergrills von 15 Franchisenehmern betrieben.

 

hansimglueck-burgergrill.de

02.02.2016