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Dinner zum Preis eines Mac Books

Das New Yorker 3-Sterne-Restaurant Masa springt auf den Zug Danny Meyers auf und schafft das Trinkgeld ab.

Fotos: NY Eater

Amerikas teuerstes Restaurant

Masa Takayamas 3-Sterne-Restaurant Masa, die teuerste Lokalität in Amerika, verbannt mit 1. März 2016 das Trinkgeld und hebt seine Preise weiter an. Ein Menü schlägt dann mit umgerechnet 555 Euro zu Buche. Mit dieser Maßnahme soll den Mitarbeitern des Restaurants ihr Lohn gesichert werden.

 Ein Dinner für zwei Personen kommt dann mit 1190 Euro, plus Getränken auf den gleichen Preis wie ein Mac Book mit Retina Display. Trinkgeld wird seitens des Masa ab März weder in Bar, noch via Kreditkarte aktzeptiert. Damit schließt sich das New Yorker Nobelrestaurant dem von Spitzenkoch Danny Meyer initiierten Trend an. Dieser hob im Vorjahr seine Preise an und eleminierte das Trinkgeld in seinen Restaurants.Mittlerweile haben sich dieser Entwicklung schon eine Vielzahl weiterer Gastronomen angeschloßen.

Eskalation der Kosten

Als Auslöser für diese Trend gilt die Anhebung der Mindestgehälter in New York. Als Begründung für die Preiserhöhung gibt Lisa Limb, Director of Operations im Masa, die steigenden Mitarbeiterlöhne und die Eskalation der Kosten für ein Restaurant in New York an. Das Masa ist ja für seine astronomisch teuren Beilagen stadtbekannt. So kosten ein paar Bissen Ohmi-Rindfleisch aktuell 137 Euro. Das gleiche gilt für eine Kugel getrüffeltes Eis, das mit 62 Euro so teuer ist, wie eine kleine Nocke Osetra Kaviar. 

Schnäppchen

Wein, Sake und Cocktails sind von der Preiserhöhung nicht betroffen. Rechnet man die 20 Prozent Trinkgeld weg, wirkt sich das auf die Rechnung sogar positiv aus.Vier der New Yorker 3-Sterne-Restaurants sind mittlerweile ebenfalls auf Danny Meyers Zug aufgesprungen. Hierzu zählen des Eleven Madison Park, das The Chef’s Table at Brooklyn Fare und jetzt das Masa. Jean-George und Le Bernandin sind die übrig verbliebenen Mitglieder dieses exklusiven Clubs, die noch am traditionellen Trinkgeld-System festhalten. 

Das Masa wurde 2004 in New York eröffnet und verschreibt sich seitdem der Omakase. Bei dieser japanischen Tradition lässt der Gast den Koch die Gerichte auswählen, um ihn so sein kreatives Potenzial entfalten zu lassen.

 

 

www.masanyc.com


03.02.2016