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Gastronomisches Requiem für Kult-Rapper

In New York findet dieses Wochenende ein Restaurant-Pop-up zu Ehren von Tupac Shakur statt. Dabei werden die gastronomischen Visionen der Rap-Ikone realisiert.

Fotos: Shutterstock

Gastronomisches Requiem für Kult-Rapper Tupac Shakur

Legenden leben länger ...

... vor allem wenn ihr Spirit in einem Restaurant verewigt wird. Diese Ehre wird nun dem US-Kult-Rapper der 1990er-Jahre zuteil, Tupac Shakur, der 1996 bei einem Schussattentat in Las Vegas ermordet wurde.

Dieses Wochenende – vom 7. bis inklusive 9. April – werden die gastronomischen Visionen von 2pac in in einer Pop-up-Version in New York realisiert. Dazu verwandelt sich das Restaurant Sweet Chick an der Lower Eastside in das Powamekka Café – ein Konzept, dass auf drei Seiten Notizen basiert, die sich der Gangsta-Rapper kurz vor seinem Tod vor über 20 Jahren gemacht hat.

Veranstaltet wird es von der Nachlassverwaltung des Künstlers in Kooperation mit dem Merchandising-Unternehmen Bravado, ein Brand des weltweit größten Musik-Labels Universal Music Group. Daher werden bei dem Pop-up auch Memorabilia wie Kindheitsfotos, Kleidung oder Gedichte des verstorbenen Ghetto-Poeten verkauft.

Das Speiseangebot inkludiert Lieblingsgerichte von Tupac wie Hackbraten, Gumbo oder Fried Chicken Wings nach einem Rezept seines Cousins Jamala. Sein Traum-Restaurant Powamekka Café hätte laut 2pacs Notizen ein „Platz für Freunde sein sollen, um der kalten Realität der Welt zu entfliehen.“

Die Pop-up-Idee wurde von der nach wie vor großen Fangemeinde des erfolgreichen Musikers begeistert aufgenommen. Und man kann nur hoffen, dass dieses Event besser organisiert ist als jenes, dass zu 2pacs 20-jährigem-Todestag veranstaltet wurde: Ein Pop-up-Café für eine Nacht in Kalifornien, wo die Fans stundenlang vor dem Lokal anstanden, um hineinzukommen, und das Essen nach drei Stunden ausging.

Diesen Fehler möchte man dieses Mal mit einem Reservierungssystem umgehen. In diesem Sinne: Good luck, Bros!

08.04.2017