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Geglückte Refinanzierung für das Adlon Hotel in Berlin

Das Finanzierungskonzept des Adlon-Erbauers Anno August Jagdfeld geht auf, damit wird das Luxushotel zu einer begehrten Immobilienanlage.

Fotos: www.patzschke-architektur.de

Nach jahrelangen, zermürbenden Rechtsverfahren, die mittlerweile zu seinen Gunsten entschieden wurden, hat Anno August Jagdfeld endlich Grund zum Jubeln: Mit über 90 Prozent haben die 4400 Fondsanleger dem Finanzierungskonzept ihres persönlich haftenden Gesellschafters zugestimmt. Das Konzept Jagdfelds bedeutet eine Reduktion des Darlehens von 160 Millionen Euro auf 135 Millionen Euro und eine vermehrte Ausschüttung für die Anleger. In den kommenden zehn Jahren steigt somit die Ertragskraft des Hotels um rund 40 Millionen Euro und eine höhere Ausschüttung von bisher ein auf drei Prozent ist ab 2017 zu erwarten. Jagdfeld äußert sich hierzu folgendermaßen: „Es hat zwar etwas länger gedauert als ursprünglich angenommen. Aber das Adlon entwickelt sich zu einer der spannendsten und attraktivsten Immobilienanlagen in Deutschland, die sich in den kommenden Jahren als immer wertvollere Investition erweisen wird“.

Der stabile Jahresumsatz des Adlons liegt bei 65 Millionen Euro, mit Einnahmen von 14 Millionen Euro für den Fonds. Investiert wird seitens der Hauptpächter und Anleger mit 2,5 Millionen Euro primär in die Sicherung und den Ausbau der hohen Standards des Hotels. Dadurch stieg der Quadratmeterpreis für das Grundstück des Adlons von 6330 Euro auf geschätzte 40.000 Euro und konnte damit mehr als versechsfacht werden.

Das geschichtsträchtige Hotel Adlon ist Teil der erfolgreichen Kempinksi Gruppe. Es zählt zu Deutschlands bekanntesten und luxuriösesten Hotels mit insgesamt 382 Hotelzimmer inklusive Suiten.

 

www.kempinski.com/de/berlin/hotel-adlon

 

 

14.12.2015