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Grausame Hot Dogs in China

Andere Länder, andere Sitten. Was aber jährlich im chinesischen Yulin zur Sommersonnwende abgeht, sollte verboten werden.

VICE war vor Ort und hat das Geschehen gefilmt

Andere Kulturen zu verurteilen, weil sie andere Geschmäcker haben, das ist nur was für engstirnige Hinterwäldler. Dass in China Hund, Katze oder Schlangen mit unter auf dem Speiseplan stehen, dort normal, in Europa ansich nicht gerne gesehen. Alles ok.

Doch was jährlich bei dem Hundefleisch-Festival im südchinesischen Yulin abgeht, das geht auf keine Kuhhaut. Und zwar nicht dass eine unfassbare Summe von 10.00 Vierbeinern dabei verzehrt werden (man vergleiche die Ochsen und Hähnchenanzahl beim Oktoberfest), sondern die Art und Weise wie mit den Tieren dabei umgegangen wird.

Egal, was, Hauptsache Hund

Ob nun Pudel, Labrador oder Pekinese, gegessen wird, was eingefangen werden kann, denn ein Gor der Tiere, die geschlachtet werden, sind Streuner. Was dann mit den Tieren geschieht, kann aber nicht mehr toleriert werden. Zu Dutzenden werden die Hunde in engmaschige Käfige, Säcke und Kisten gepfercht, geprügelt und getreten, dann bei lebendigen Leib verarbeitet, gehäutet oder - wenn sie Glück haben - vorab mit Zyanid vergiftet.

Die Hunde werden dann als Ganzes, in Stücken oder als fertige Mahlzeiten verkauft. Sie zu essen bringt Glück und geht auf eine mehr als 500 Jahre lange Tradition zurück.

Auch in diesem Sommer werden wieder nationale und internationale Tierschutzorganisationen gegen dieses Festival vorgehen. 

31.03.2016