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Hangover war gestern!

Gute Nachrichten für alle Freunde des feuchtfröhlichen Feierns: In Südkorea wurde gerade ein Eis gegen Kater auf den Markt gebracht!

Wer feiert, der bekommt jetzt eine Belohnung

Die Gastro ist ja eine recht gesellige Branche, das ist mal nicht von der Hand zu weisen. Ab und an gibt es da dann auch ein Gläschen mehr nach Feierabend, auch wenn das Weckerklingeln bedrohlich nahe ist.

Den Südkoreanern geht es da nicht anders. Schließlich ist es das asiatische Land, in dem am häufigsten und meisten Alkohol konsumiert wird. Lässt sich auch leicht an der Summe festmachen, die die Leutchen am Folgetag gegen Kopfweh, Augenringe und Magensensibilität ausgeben: Insgesamt nämlich die unglaubliche Summe von 112 Millionen Euro im Jahr.

Während unsereins auf Kaffee, Reperaturseiterl oder klassische Kopfschmerztabletten zurückgreift, sind die Südkoreaner weiter vorne. Eine Anti-Hangover-Suppe hat jedes Restaurant schon lange auf der Karte, der Drink Hut-gar Condition zählt zum guten Ton, doch nun ziehen aber die Conveniencestores in der Gefrierabteilung nach. 

Gyeondyo-bar heißt die eiskalte Wunderwaffe, was übersetzt so viel bedeutet wie "Bleib dran" und als das erste Eis der Welt angepriesen wird, das die Nebenwirkungen von Alkoholkonsum bekämpfen kann - zumindest laut dem Hersteller, der zur Shinsegae Group.

Der Name soll ausdrücken, dass die Not endlich verstanden wurde, dass man nach einer betrunkenen Nacht, aufgepusht werden muss für die Arbeit. Aber was isst man da eigentlich? Im wesentlichen ist der Gyeondyo-bar nichts anderes als ein mit Grapefruit-Aromen angereichertes Eis, das Spuren der Rosinenbaumfrucht enthält. Und diese soll die Wunderwaffe gegen Kater sein. Bereits seit dem 17. Jahrhundert greifen die Südkoreaner auf diese Frucht zurück, wenn der Sake mal zuviel geflossen war. Anscheinend nicht zu unrecht, da das Journal of Neurosience 2012 eine entgiftende Wirkung festgestellt an. Zwar an Ratten, aber immerhin.

Sollte das Wundereis wirklich helfen, dann würde das Südkorea wirtschaftlich bestimmt nicht schaden, da 2013 7 Milliarden Euro im der südkoreanischen Haushaltsbörsal fehlten - der Grund: Fehlstunden, medizinische Hilfe und Todesfälle durch die Folgen von Alkoholkonsum.

Na dann kann man sich auf die Expansion nach Europa schon mal freuen …

11.05.2016