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Kulinarische Freuden im Adamskostüm

Immer mehr Gäste geben sich die Blöße: Der schwer angesagte, urbane FKK-Trend greift nach Tokio und London nun auch auf die Berliner Gastro über.

Fotos: Shutterstock

Die provokante Marketing-Idee gefällt: Im Szene-Restaurant Black Cat im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg ist man nun auch auf den gastronomischen Nackt-Zug aufgesprungen. Nachdem Nacktrestaurants in London und Tokio seit kurzem hypen, war es nur eine Frage der Zeit, dass dieses ungewöhnliche Gastro-Konzept auch auf den deutschsprachigen Raum überschwappt.

Sex sells

Das Betreiberpaar Karl Maria und Judith Kinsky führt sein Restaurant seit zwei Jahren am Prenzlauer Berg und setzt auf eine qualitativ hochwertige, regionale Küche. Zu dem ungewöhnlichen PR-Schritt entschlossen sich die beiden laut dem Berliner Kurier auch deswegen, da der gastronomische Konkurrenzkampf im Viertel groß ist. Und da es bislang kein erotisches Angebot gab, wollte man sich mit dieser Aktion von den anderen Gaststätten abheben.

Am 5. Juli 2016 gab es im Black Cat also Gratis-Drinks und Burger – vorausgesetzt man kam so, wie Gott einen schuf (Socken und Schuhe durften aber anbehalten werden).

Um auch medial für den richtigen Wirbel zu sorgen, holte man unter anderem Deutschlands bekennendes „Ich bin gerne nackt und am liebsten in der Öffentlichkeit“-Starlet Micaela Schäfer ins Restaurant. Schäfer nutzte ihren Auftritt auch gleich als Werbung für die Erotikmesse „Venus“, die im Oktober stattfindet.

Ob die Black-Cat-Besitzer ihren PR-Gag wiederholen, oder ob das eine einmalige Aktion bleibt, wird sich weisen. Eines ist aber jetzt schon klar: Ihre Vorreiter-Rolle in Deutschland kann ihnen niemand mehr nehmen.

 

www.blackcat.berlin

 

 

 

 

10.07.2016