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Luxushotel kämpft um Flüchtling

Der afghanische Lehrling Maisam Rohestani soll abgeschoben werden. Das Leading Family Hotel & Resort Dachsteinkönig will jetzt um seinen Musterschüler kämpfen.

Fotos: Monika Reiter

"Wir geben nicht auf!"

Das Dachsteinkönig macht seinem Titel als ROLLING PIN Arbeitgeber des Jahres 2018 alle Ehre. Wie die OÖ-Nachrichten berichten, soll Dachsteinkönig-Lehring Maisam Rohestani nach mehr als vier Jahren aus Österreich abgeschoben werden.

Der stv. Hoteldirektor im Dachsteinkönig Mario Pabst (re.) kämpft für seinen Lehrling

"Wir geben nicht auf", gibt sich Mario Pabst gegenüber den OÖ-Nachrichten kämpferisch. Da es gerade in Zeiten des Fachkräftemangels extrem schwer ist speziell in kleineren Regionen, gute Mitarbeiter zu finden, will das Luxushotel alles daran setzen, ihr Familienmitglied zu halten.

Gerade in einer Tourismusregion wie dem inneren Salzkammergut, in der Gäste aus aller Welt begrüßt werden, schieben wir unsere Talente ab. Dafür fehlt mir jedes Verständnis.

Mario Pabst im OÖ-Nachrichten-Interview

"Wir hatten große Hoffnung, dass Maisam nach seiner Ausbildung bei uns bleibt", erklärt Pabst. "Er wäre eine echte Stütze für diesen Betrieb. Gerade in einer Tourismusregion wie dem inneren Salzkammergut, in der Gäste aus aller Welt begrüßt werden, schieben wir unsere Talente ab. Dafür fehlt mir jedes Verständnis."

Mit Hilfe von Anwälten sowie Menschenrechtsorganisationen soll die Abschiebung des jungen Lehrlings in seine Heimat Afghanistan verhindert werden.

www.dachsteinkoenig.at 

 

 

 

14.02.2019