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Neon-Nudeln in Japan

Neon-Udon-Nudeln sind der jüngste Zuwachs auf Japans ständig wachsenden bizarren Speisekarten.

 

Roboter-Restaurants, Frühstücken mit Kuscheltieren oder Nahrungsmittel als Bekleidung: Japaner lieben es ausgefallen und verrückt – selbst beim Essen. Food-Journalist und Wissenschafter Kurare Raku treibt die bizarren Speisekarten jetzt auf die Spitze: Er hat Glow-In-The-Dark-Nudeln erfunden und gekocht.

Serviert wurden diese das erste mal vor einem Monat auf dem Unbelievable Science Festival in Osaka.  Das Geheimnis ihrer Leuchtkraft verriet er dabei nicht. Trotz ihres psychedelischen Aussehens übt die asiatische Pasta eine seltsame Anziehungskraft auf uns aus. Udon wird aus Weizenmehl, Speisesalz und Wasser hergestellt und besitzt eine weiche und elastische Konsistenz. Die Udon sind die dicksten Nudeln der japanischen Küche und werden zu vielen verschiedenen Gerichten verarbeitet.

Der Erfinder selbst ist ebenfalls ein mysteriöser Fall: „Ich habe Biochemie studiert und arbeite aktuell an einem Buch über die Fusion von Nahrung und Chemie“, erzählt Kurare. Wobei: „Kurare ist natürlich nicht mein richtiger Name. Das Konzept hinter meinen Büchern und meiner Arbeit ist das eines verrückten Professors. Deshalb trage ich auch immer eine Fuchsmaske.“ Neben der beliebten japanischen Nudeln fabrizierte Kurare auch schon fluoriszierende Eiscreme, Curry und Sake.

http://www.cl20.jp/R/index.html

01.03.2016