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Österreicher erfolgreich bei „Europameister der Köche“

Große Freude über Podestplatz: Der Österreicher Matthias Birnbach schaffte Platz zwei beim internationalen Contest „Europameister der Köche“.

Fotos: JM Pechart, Transgourmet

Europameister der Köche
Die Gewinner der Kategorie Nachwuchskoch des Contests "Europameister der Köche": Margarita Suraikina, Silvan Oswald und Matthias Birnbach (v. li. n. re.).
Europameister der Köche
Bei der Preisübergabe: Jury-Vorstand und Sternekoch Thierry Marx, Matthias Birnbach und Eric Bouzard,CEO von Savencia Fromage & Dariy Foodservice (v. li. n. re.).
Europameister der Köche
Sehr überzeugend: Mit diesem Gericht schaffte es der Österreicher Matthias Birnbach auf Platz zwei.

Europäische Profiköche und Auszubildende traten beim „Eurovisions Song Contest der Köche“ an

Das österreichische Gastronomie-Großhandelsunernehmen Transgourmet entsandte heuer erstmals heimische Spitzenköche zum traditionsreichen Wettbewerb „Le Chefs en Or“ der Transgourmet Gruppe – und freut sich gemeinsam mit Jungkoch Matthias Birnbach (18) über den zweiten Platz.

Bei der Veranstaltung – die zu den drei wichtigsten Kochwettbewerben Frankreichs zählt – wird der „Europameister der Köche“ gekürt. Aus allen sieben Ländern, in denen Transgourmet vertreten ist, werden je ein Profikoch sowie ein Nachwuchskoch entsendet, und zwei Vertreter für die internationale Jury.

Große Freude über Podestplatz

Die Freude im Team der Österreicher rund um Transgourmet-Österreich-Geschäftsführer Thomas Panholzer ist riesig: „Gleich beim ersten Antreten am Stockerl zu stehen, freut uns sehr.“

Der erst 18-jährige Matthias Birnbach, Absolvent der Gastgewerbeschule am Judenplatz in Wien, der seit Anfang September Nachwuchskoch beim „Koch des Jahrzehnts“ Heinz Reitbauer im Wiener Steirereck ist, vertrat Österreich erfolgreich beim Wettbewerb zum „Europameister der Köche“.

Seine Kreation überzeugte die 14-köpfige Jury, der der gefeierte Sternekoch Thierry Marx vorstand.

Die österreichische Nachwuchshoffnung kann es noch gar nicht glauben: „Ich bin überglücklich, dass meine Vorbilder Helmut Rachinger, dessen Kochkünste mit drei Hauben ausgezeichnet wurden, und 4-Hauben-Koch Rudolf Obauer sowie weitere Top-Köche aus der Schweiz, Frankreich, Deutschland, Rumänien, Polen und Russland mich zum Zweitplatzierten gekürt haben.“

Birnbach gewann ein Kochpraktikum in der renommierten Johnson & Wales University in Amerika sowie Sponsorenpreise wie ein iPhone.

Der Sieg in der Kategorie Nachwuchskoch ging an Silvan Oswald aus der Schweiz, auf Platz drei landete Margarita Suraikina aus Russland.

Matthias Birnbach gilt als einer der Top-Stars der Zukunft

Der österreichische Jungstar gewann bereits im Vorjahr den Transgourmet-Nachwuchs-Contest „Sterne von morgen“. Thomas Panholzer ist überzeugt: „Wir werden noch viel von ihm hören.“

Birnbach punktete durch seine außergewöhnliche Herangehensweise und mit seinem Können.

Im Wettbewerb Kreativität beweisen: Alle kochten mit denselben Zutaten

Die Herausforderung war sowohl für Profis als auch Nachwuchs-Köche die gleiche: Sie alle hatten fixe Zutaten, die verkocht werden mussten. Die Zutaten durften nach Belieben mit beispielsweise Produkten aus dem eigenen Land ergänzt, der Geschmack jedoch nicht verfälscht werden.

Die Jungköche bekamen einen Commis als Assistent zugelost, der sie dabei unterstützte, in drei Stunden ein Gericht aus den Zutaten Lammrücken, Gemüse, Reis und Clementinen zuzubereiten.

Dass die Jungköche ganz unterschiedliche Herangehensweisen wählten spricht für die Qualität des Wettbewerbes. Neben dem Kochpraktikum in der Johnson & Wales University in Amerika sowie Sponsorenpreisen, die auf die drei Bestplatzierten warteten, waren vor allem die gesammelten Erfahrungen in Paris und der Austausch mit Kollegen aus ganz Europa sowie das get-together mit den absoluten Stars der Branche ein Anreiz.

Kochkunst vom Feinsten: Profiköche aus sieben Ländern ritterten um den begehrten Titel

Bei den Profis eroberte Antoine Chuardaus Frankreich den begehrten Titel, auf Platz zwei und drei landeten Christoph Hunziker aus der Schweiz sowie Pavel Vasiliev aus Russland. Auch die Profiköche zauberten aus fix definierten Zutaten Gerichte: So standen Géonpis-Freiland Maishühnchen in Blätterteigpastete, Gemüse und Obst als Teil des Gerichtes fest.

Martin Zeißl, der 2014 das Zepter beim Motto am Fluss übernommen hat, vertrat Österreich. Sein Credo „die Kunst ist es, aus einfachen Zutaten das Maximum herauszuholen“, stellte er in Paris unter Beweis.

Zum Wettbewerb

Der Wettbewerb „Les Chefs en Or“ wird von Transgourmet Frankreich organisiert und fand dieses Jahr bereits zum elften Mal statt. Seit dem Jahr 2014 ist der Wettbewerb ein internationaler, da alle Länder, in denen Transgourmet tätig ist, Teilnehmer entsenden.

In den ungeraden Jahren finden die Vorausscheidungen im jeweiligen Land statt, im darauffolgenden Jahr dann das Finale in Paris. Heuer nahm Österreich erstmals teil. Die Österreichische Delegation reiste am 5. November nach Paris, am 6. November fand der Wettbewerb für die Auszubildenden statt, am 7. November jener für die Profiköche.

Im Rahmen eines feierlichen Gala-Dinners wurde die Entscheidung der Jury bekannt gegeben und drei Gewinner pro Kategorie ausgezeichnet.

Die siegreichen Küchenchefs erhielten einen Pokal, einen Scheck über 10.000, 6.000 oder 3.000 Euro sowie von Sponsoren gestiftete Preise, die Lernenden gewannen ein Kochpraktikum in der renommierten Johnson & Wales University in Amerika sowie Sponsorenpreise.

Im nächsten Jahr sucht Transgourmet Kandidatinnen und Kandidaten zur Teilnahme am Wettbewerb im Jahr 2018.

 

www.transgourmet.at

09.11.2016