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Restaurant Aï ist pleite

Aus für das Nobelrestaurant Aï: Bloß acht Monate nach der Eröffnung meldet der Edel-Japaner Insolvenz an, vier Millionen Euro Schulden inklusive.

Fotos: Walter Luttenberger Photography

Paukenschlag im Aï

Nachdem der ehemalige Chefkoch Sören Herzig das Restaurant Anfang des Jahres verlies, ROLLING PIN berichtete, folgt jetzt die nächste Hiobsbotschaft für das Aï: Die Kamp Hospitality Investment Holding, die rund ein Dutzend weitere Restaurants auf der ganzen Welt betreibt, meldete Insolvenz für das Wiener Lokal an. Auch die Schließung steht bereits fest.

Restaurant Aï, Wien

Rund 4,7 Millionen Euro wurden in das Restaurant mit drei Küchen, zwei Cocktailbars und 200 Sitzplätzen auf drei Etagen im Wiener Stadtviertel Goldenes Quartier investiert. Was jetzt davon übrig ist, sind etwa vier Millionen Euro Schulden und 61 Mitarbeiter, die ohne Arbeitsplatz dastehen.

Obwohl zu Beginn die Umsatzziele erreicht wurden, konnte mit dem Restaurant kein Gewinn erwirtschaftet werden. Als Gründe dafür werden hohe Personalkosten und hoher Wareneinsatz angeben. Es soll auch Probleme beim Finden von qualifiziertem Personal gegeben haben, weswegen Abläufe nicht immer reibungslos funktioniert haben, was zu schlechten Kritiken in sozialen Netzwerken und infolgedessen zu Umsatzeinbrüchen geführt habe.

30.05.2018