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Robo-Burger?

NASA, Tesla und der frühere R&D Head Chef von Heston Blumenthal: Wie durch diese Zusammenarbeit Sciencefiction zu einem Roboter-Only-Burger-Konzept wird.

Fotos: Shutterstock

Der neueste Clou am Gastromarkt?

Mensch vs. Maschine

Wenn die NASA, Tesla und der frühere R&D Head Chef von Heston Blumenthal gemeinsame Sache machen, dann kann man sich sicher sein, dass dabei etwas sehr Einzigartiges bei rauskommt. In diesem Fall das erste vollautomatische Burgerrestaurant der Westküste. Das Start-up Unternehmen Momentum machines will es möglich machen und eröffnet in der 680 Folsom Street. Geworben wird damit, dass in dieser Location es neue Technologien erstmals möglich machen einen "unmöglich köstlichen Burger zu servieren, den sich jeder leisten kann."

Man kann dennoch nicht davon ausgehen, dass es keine Menschen auf dem Gehaltszettel geben wird, denn irgendjemand muss ja schließlich auch dafür sorgen, dass die Roboter kein Eigenleben entwickeln. Die Roboter an sich sollen bei der Burgerherstellung von Beginn an mitwirken: Zwiebel schneiden, Pattys grillen, Burger zusammenstellen, einpacken und das alles ganz alleine. Die Maschine soll Burger sogar auf Kundenwunsch individualisieren können.

Das Burger-Robot-Restaurant ist dabei nicht das erste der Stadt, das sich durch die extrem schlechte Personalsituation mit Technologie behelfen möchte. Bereits das eatsa schlägt in diese Kerbe, in dem die Gäste keine menschliche Interaktion mehr führen müssen.

Bedeutet das im Umkehrschluss, dass Roboter die Gastro-Mitarbeiter ersetzen? Studien zufolge könnte das Ersetzen von drei amerikanischen Line-Cooks, also ungelernte Kräfte oder ganz am Anfang stehende Jungköche, die quasi Fließbandarbeit erledigen, einem Restaurant bis zu 80.000 Euro im Jahr ersparen. Die Frage, die sich aber dadurch stellt, ist: Wie sollen dann junge Leute den Beruf noch erlernen, wenn es die Eintrittsphase nicht mehr gibt. Aber wie vieles, wird das die Zukunft zeigen …

04.07.2016