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Russen kaufen sich in Kärnten ein

Das traditionsreiche Hotel Sonnenalpe der Familie Pucher wird nun von dem russischen Investor Dmitry Kalantyrsky aufgekauft.

Erneute russische Rochade

Offiziell ist es noch nicht, aber geheim ist diese Information auch nicht mehr. Wie die Kleine Zeitung berichtet, geht nun ein weiterer Traditionsbetrieb in russischen Besitz über. Nach dem Hotel Wulfenia der Familie Pucher, aus der auch der Spitzenkoch Arnold jr. Pucher entstammt, an den Geschäftsmann und Bankmanager Dmyitry Kalantyrsky übergeben. Kolportiert wird ein Preis von etwa 16 Millionen Euro.

„Seit mehr als einem halben Jahr gibt es Gespräche mit mehreren Interessenten. Abgeschlossen sind diese aber nicht“, erklärt Reinhard Zechner, Geschäftsführer der Land Kärnten Beteiligungen GmbH (LKBG), die eine stille Beteiligung an dem Hotel hält, der KZ gegenüber. 

Ansonsten hält man sich mit Aussagen bedeckt, die Fakten lauten aber folgendermaßen: Die Renovierung im Jahre 2011 fielen mit 15,5 Millionen Euro ins Gewicht, wobei die Finanzierung durch die Erste Bank, KWF, Austria Wirtschaftsservice und die Tourismusbank ÖHT Förderungen gesichert wurde. Offiziell gehört das Hotel der "Family Resort Sonnenalpe GmbH", deren Eigentümer laut Firmenbuch Silke und Michael Pucher sind.

Bereits das erste Haus der Familie, eben das Hotel Wulfenia, wurde im Dezember 2013 bereits am die Gruppe des russischen Investors verkauft, mittlerweile wird es von Falkensteiner geführt. So soll es auch bei der Sonnenalpe weitergehen.

www.falkensteiner.com/de/hotel/sonnenalpe

 

 

29.02.2016