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Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Schuhbeck

Im Zuge eines Steuerverfahrens durchsuchte die Staatsanwaltschaft München die Geschäftsräume von Stargastronom Alfons Schuhbeck.

Fotos: beigestellt

Der Münchner Unternehmer, Starkoch und Multi-Gastronom Alfons Schuhbeck geriet ins Visier der Münchner Steuerfahndung. Im Zuge der Ermittlungen wurden gestern die Geschäftsräume Schuhbecks untersucht. Unterstützung bekamen die Fahnder übrigens von Schuhbeck selbst, der sich in den Ermittlungen äußerst kooperativ zeigt. 

Die Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen Starkoch Alfons Schuhbeck wegen Steuerhinterziehung.

Schuhbeck zeigt sich kooperativ

"Wie ihr vielleicht schon gelesen habt, hat die Staatsanwaltschaft München ein Steuerstrafverfahren gegen mich als Gastronomen und Unternehmer Alfons Schuhbeck eröffnet und in diesem Zusammenhang Geschäftsräume durchsucht. Ich werde sehr eng und sehr offen mit den Behörden zusammenarbeiten, um alle Vorwürfe zu entkräften. Die Ermittlungen betreffen ausschließlich die Münchner-Gastronomiebetriebe am Platzl, nicht die sonstigen Unternehmen, wie Ladengeschäfte, Party-Service oder die diversen Schuhbeck-Marken", schreibt Schuhbeck am Mittwoch-Abend in einem Facebook-Posting. 

Es gilt die Unschuldsvermutung

Auf Anfrage wollte die Staatsanwaltschaft München die Ermittlungen nicht kommentieren, um sich nicht selbst wegen Verstößen gegen das Steuergeheimnis strafbar zu machen. Schuhbeck beschäftigt in seinem einzigartigen Imperium darunter mehrere Restaurants, Caterings, Kochschulen und Feinkostläden rund 250 Mitarbeiter. Es gilt die Unschuldsvermutung. 

Bereits im Jahr 1994 wurde Alfons Schuhbeck wegen Steuerhinterziehung und Untreue rechtskräftig zu einem Jahr auf Bewährung und 250.000 Mark Geldstrafe verurteilt. Übereinstimmenden Medienberichten soll es diesmal um wesentlich mehr Geld gehen. Die Rede ist von einer Million Euro.

Mehr über Schuhbecks Millionen-Imperium.

www.schuhbeck.de

 

 

27.06.2019