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Steak aus dem 3D-Drucker

Mittlerweile kann mit 3D-Druckern nahezu alles hergestellt werden. Seit kurzem sind auch Steaks kein Problem – vegan und ökologisch versteht sich.

Fotos: beigestellt

Wissenschaftler an der Polytechnic University of Catalonia in Barcelona haben kürzlich eine Adaption eines 3D-Druckers präsentiert, mit dem Steaks vom Fließband hergestellt werden können. Gerade einmal zehn Minuten soll es dauern, bis eines der veganen Fleisch-Alternativen gedruckt ist.

Fleisch vom Fließband

Hergestellt wird das sythetische Fleisch aus Reis- und Erbsenprotein sowie Algenfasern. Daraus wird eine rötliche Paste hergestellt, die dann mit Hilfe des 3D-Druckers zu einem Fleischstück geformt wird. Durch pflanzliche Elemente, die Proteinkomplexe nachahmen, sollen die Steaks wie herkömmliches Fleisch schmecken. Von der Textur her sollen die „Ausdrucke“ Rind oder Huhn ähneln, die dann in der Küche nur noch kurz angebraten werden müssen. 

Nachhaltigkeit ist den spanischen Forschern ein großes Anliegen. Daher werden für die Herstellung der fleischlosen Pattys ausschließlich Rohstoffe verwendet, die die Umwelt nicht negativ belasten. Geplant sind drei Varianten des veganen und umweltfreundlichen Steaks: Beef, Huhn und Thunfisch.

Aktuell belaufen sich die Kosten für den Druck von 100 Gramm Fleischersatz auf etwa 2,65 Euro, mit steigenden Produktionsmengen soll der Preis aber noch spürbar sinken.

21.03.2018