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Street Food mit Gütesiegel

Im Rahmen des Street Food Congress Europe 2017 war Qualität und Zertifizierung des Trends großes Thema.

Fotos: beigestellt

Ulf Tassilo Münch, Mike Süsser und Stephan Diedrich (v. li. n. re.)

Eindeutige Abgrenzung von Imbiss und Fast Food

Was ist Street Food, wo hört Imbiss auf, wo fängt Street Food an? Um Street Food zukünftig eindeutig von Imbiss und Fast Food abzugrenzen, wurde von TV-Koch Mike Süsser und den Street-Food-Congress-Initiatoren Ulf Tassilo Münch und Stephan Diedrich ein Siegel entwickelt und im Rahmen des Street Food Kongresses in Dortmund präsentiert. Dieses „certified STREET FOOD quality“-Siegel umfasst folgende fünf Charakteristika: Essen (Food), Leidenschaft (Passion), Wissen (Knowledge), Authentizität (Authenticity) und Stil (Style).

Leistungsträger und einflussreiche Köpfe der Street-Food-Szene aus sieben europäischen Ländern und den USA trafen sich auf dem zweitägigen Event, um Erfahrungen auszutauschen, Ideen zu präsentieren, von einander zu lernen, die Weichen für die Zukunft  zu stellen sowie eine klare Abgrenzung von Street Food zu Imbiss- und Fastfood-Angeboten zu definieren. Dabei wurden folgende Ergebnisse erarbeitet als Basis für das neue Gütesiegel: Die Grundlagen für Street Food sind Leidenschaft und Liebe für qualitativ hochwertiges Essen. Street Food zeichnet sich durch hohe Lebensmittelqualität und Einzigartigkeit aus, basierend auf den Aromen und Gerichten der Küchen unserer Erde. Wissen und authentische Zutaten sind die Voraussetzung für spannende Aromatik. Street Food zeichnet sich durch Individualität und Persönlichkeit in Design und Präsentation aus.

 

Qualität und Zutaten entscheidend

International herrscht Einigkeit darüber was kein Street Food ist, sondern vielmehr Imbiss oder Fast Food. Die Hauptunterscheidung kommt über die Qualität der angeboten Nahrungsmittel und Speisen sowie der verwendeten Zutaten. Industriell hergestellte Fertigprodukte und Zutaten haben mit Street Food nichts gemein. Genauso vielfältig wie die Kulturen der Länder, in den Street Food zum täglichen Leben gehört, genauso viele unterschiedliche Ausprägungen von Street Food gibt es – von den improvisierten Garküchen in Asien über umgebaute Lieferwagen, Food Trucks, in den USA, bis zu wiederbelebten Industriegeländen wie etwa in Kopenhagen der Copenhagen Street Food Market.

„Eine transparente Zertifizierung erleichtert die Auswahl der Geschäftspartner. Das Siegel stellt einen erheblichen Nutzen für Städte und Gemeinde, Eventveranstalter, Caterer und natürlich in der erste Linie für die Gäste und Besucher dar“, so Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin Westfalenhalle Dortmund. Nun wird entscheidend sein, wie und ob sich das neu entwickelte Siegel etablieren kann.

02.02.2017