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THE WORLD’S 50 BEST RESTAURANTS: Platz 51-100 für 2016

Am Montag kommt das große Finale, doch bereits jetzt sind die Plätze 51-100 veröffentlicht. Die Liste enthält Restaurants aus 21 Ländern auf sechs Kontinenten.

Wer ist noch drin, wer ist weg und wer ist neu?

Die diesjährige 51-100-Liste enthält 15 Neueinsteiger aus allen Teilen der Welt – beispielsweise „Chef’s Table at Brooklyn Fare“ in New York, „Burnt Ends“ in Singapur und das „Twins“ in Moskau. Es sind aber nicht nur neue kreative Köpfe, welche die diesjährige Liste dominieren – auch viele altbewährte Etablissements haben ihren Platz verteidigt, zum Beispiel das „St. John“ aus London und das „Atelier Saint-Germain de Joël Robuchon“ aus Paris.

Mit neun Restaurants in der 51-100-Liste – darunter drei Neueinsteiger – haben die USA gleich mehrere Gründe zum Feiern. New York, Veranstaltungsort der diesjährigen Preisverleihungszeremonie, ist gleich mit fünf Restaurants auf der Liste vertreten, zum Beispiel mit Thomas Kellers „Per Se“ auf Platz 52, Daniel Bouluds „Daniel“ auf Platz 72 und dem Neueinsteiger „Cosme“ auf Platz 97.

Sieben Restaurants aus den 50 Best Restaurants 2016 Asia sind in der 51-100- Liste vertreten, z. B. das „Den“ (Platz 78), das diesjährige One to Watch (sponsored by Miele). „Quintessence“, ebenfalls in Tokio, ist ein Neueinsteiger auf Platz 93 und hat in der Asienliste Platz 20 belegt.

Frankreich ist mit acht Restaurants in der 51-100-Liste vertreten, darunter zwei Neueinsteiger: „Epicure“ (Leitung Eric Frechon) auf Platz 70 und „Pavillon Ledoyen“ von Yannick Alléno auf Platz 73 (beide Paris). 

Belgien, Spanien und das Vereinigte Königreich können sich über je drei Restaurants auf der Liste freuen, während „The Jane“ in Antwerpen auf Platz 54 der höchstplatzierte Neueinsteiger ist. Neu auf der Liste ist „Lyle's“ in London auf Platz 67, während das spanische „Nerua“ sich um 13 Plätze auf Position 55 verbessert.

Deutschland, Schweden, die Vereinigten Arabischen Emirate, Australien und Brasilien belegen je zwei Plätze auf der Liste. Der höchstplatzierte Neueinsteiger auf der Lateinamerika-Liste, das „Lasai“ in Rio de Janeiro, belegt bei seinem ersten Auftritt auf der weltweiten 51-100-Liste Platz 65, den es sich mit dem australischen „Brae“ teilt, das sich um 22 Plätze von Position 87 verbessern konnte. Die Schwarzwaldstube aus dem deutschen Baiersbronn belegt Platz 88.

Die 51-100-Liste berücksichtigt 21 Länder auf sechs Kontinenten und bietet zusammen mit The World’s 50 Best Restaurants ein jährliches Barometer der größten gastronomischen Erlebnisse rund um den Globus. Die Awards sind eine Auszeichnung für kulinarische Kreativität und Talent in der weltweiten Gastronomie.

William Drew, Group Editor von „The World’s 50 Best Restaurants“, schwärmt: „Wir freuen uns, die 51-100-Liste schon vor der Preisverleihung der The World’s 50 Best Restaurants zu präsentieren. Es ist uns eine Ehre und Freude, den Restaurants, Köchen und Mitarbeitern der 100 besten Restaurants zu gratulieren - und wir beginnen mit den Plätzen 51 bis 100. Jedes aufgeführte Restaurant hat allen Grund, stolz zu sein. Wir hoffen, mit unserer Liste einen kulinarischen Kompass für Restaurantbesucher weltweit aufgestellt zu haben.“

 

In anderen, weniger charmanten Worten

Das bedeutet anders ausgedrückt, dass Thomas Keller mit „The French Laundry“ und dem „Per Se“ von der 50-Best-Liste geflogen ist (kleine Info: 2003 und 2004 war er die Nummer 1). Genauso ist Helen Rizzo's „Mani“ nun auf Platz 51, aber es wird gemunkelt dass Dominique Crenn sie wohl nächsten Montag ablösen wird.

Spannend ist auch der genaue Blick nach Deutschland und Österreich: Österreich ist von 51-100 gar nicht vertreten, Deutschland hat mit Platz 63 und 88 zwei Spitzenrestaurants in der der 51-100-Liste, was allerdings bitter ist, da das Restaurant Aqua mit Sven Elverfeld 2015 den sensationellen Platz 33 belegte. Was allerdings eine Verbesserung sein wird: Das Restaurant Tim Raue war 2015 auf Platz 52 und wird sich heuer verbessern können.

Am Montag wird auch feststehen, auf welchem Rang die beiden verbleibenden Köche der 01-50-Liste, Heinz Reitbauer (15) und Joachim Wissler (30), stehen werden. 

Auf einen Blick

  • Die 51-100-Liste enthält Restaurants aus 21 Ländern auf sechs Kontinenten
  • 15 Neueinsteiger
  • USA mit neun Restaurants vorne
  • Frankreich folgt mit acht Restaurants dichtauf
  • Japan in Asien mit vier Restaurants an der Spitze
  • „Mikla“ (Türkei) klettert 39 Plätze von Position 96 auf Position 57
  • Bester Neueinsteiger ist „The Jane“ aus Belgien auf Platz 54
  • Sieben Restaurants aus den 50 Best Restaurants 2016 Asia vertreten
  • Das vor kurzem mit dem Titel The World’s 50 Best Restaurants 2016’s One To Watch (sponsored by Miele) ausgezeichnete „Den“ belegt Platz 78
  • Drei der 50 Best Restaurants 2015 aus Lateinamerika konnten sich platzieren, darunter das „Lasai“, der höchstplatzierte Neueinsteiger des letzten Jahres
  • Die Plätze 51-100 HIER ZUM DOWNLOAD

Wie die Liste zusammengestellt wird

Die Liste wird anhand der Stimmen der Diners Club® World’s 50 Best Restaurants Academy aufgestellt, einer einflussreichen Gruppe von fast 1.000 führenden Experten aus der internationalen Gastronomie. Die Academy besteht aus 27 Regionen weltweit, die je 36 Mitglieder und eine(n) Vorsitzende(n) haben. Jedes Mitglied kann sieben Stimmen abgeben. Von diesen sieben Stimmen müssen mindestens drei an Restaurants vergeben werden, die außerhalb der Region des betreffenden Mitglieds liegen. 

Die Jury jeder Region besteht aus Restaurant-Journalisten und -Kritikern und renommierten Gastronomen. Die Mitglieder listen ihre Favoriten in der Reihenfolge der Präferenz auf, wobei die Erfahrungen der letzten 18 Monate zugrundezulegen sind. Es gibt keine vorgegebenen Kriterien, aber strenge Abstimmregeln.

The World’s 50 Best Restaurants wird von der Unternehmensberatung Deloitte betreut. Dadurch werden Integrität und Authentizität des Abstimmprozesses und der daraus resultierenden Liste „The World’s 50 Best Restaurants 2016“ gewahrt.

www.theworlds50bestrestaurants.com

08.06.2016