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Troubles für airbnb & Co.

Der Berliner Senat will illegalen Ferienwohnungen in der Stadt nun den Garaus machen.

Fotos: beigestellt

Illegale Ferienwohnungen

Internetplattformen wie airbnb geht es in Berlin jetzt an den Kragen. In Zukunft müssen die Vermieter der bei den Plattformen gelisteten Unterkünfte bekannt gegeben werden. Mit diesem Schritt soll illegalen Ferienwohnungen in der Stadt der Riegel vorgeschoben werden. Gestern wurde von der Berliner Landesregierung das sogenannte Zweckentfremdungsverbot verschärft.

Deutliche Aussage

Künftig sind Anbieter wie airbnb in der Pflicht, die Besitzer der auf ihren Portalen angebotenen Wohnungen offenzulegen. „Die Aussage ist sehr deutlich: Wir sind entschlossen, dieses Zweckentfremdungsverbot durchzusetzen", sagte Stadtentwicklungssenator Andreas Geisel. Derzeit sind in der Hauptstadt 6 300 Ferienwohnungen gemeldet, gegen 1 200 Verstöße werde gerade ermittelt. Zusätzlich gibt es 2 800 Hinweise aus der Bevölkerung. Laut Geisl werden neben den gemeldeten Ferienwohnungen immer noch viele nicht gemeldete Unterkünfte angeboten.Von der Gesetzesänderung erhofft sich der Stadtentwicklungssenator mehr Schlagkraft für die Stadt. Eventuelle Rechtstreitigkeiten müssen hart geführt werden.

 

 

10.02.2016