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Unspektakulär Sensationell

Die Cordobar ist auf der Suche nach Beständigkeit und wird zum Restaurant.

Fotos: Helge O. Sommer, Jens Oellermann

#toomanywinebars lautet die Antwort auf die Frage, warum man denn aus der Cordobar ein Restaurant mache. Selbst Gerhard Retter bringt es mit dieser einfachen Aussage auf den Punkt und erklärt weiter: "Es ist sensationell, dass die Cordobar so lange gut gegangen ist, aber nun zieht die Karawane weiter."

Cordobar

Außerdem lässt er wissen, dass er das Thema Ruhestörung satt habe und auch die Personalfrage keine einfache gewesen sei. "Wie viele Menschen gibt es, die bis vier, fünf Uhr in der Früh arbeiten möchten?" Doch diese Probleme gehören der Vergangenheit an, nun wird alles neu im Cordobar-Restaurant. Interieur neu, Service-Team neu, Küchenchef neu. Wer die Küchenleitung übernehmen wird, darf noch nicht verraten werden, aber: "Es ist eine spannende Person, die aus einem sehr berühmten Hause kommt", verrät Retter zumindest.

Solide, fundierte Geschichte

In Zukunft wird also in der Cordobar gespeist werden, vorwiegend Menü, man kann aber auch einzelne Gänge wählen. Viele Weine werden aussortiert, man konzentriert sich in Zukunft auf Naturweine und Bier.

Gerhard Retter hält einen Rettungsring in der Hand, mit offener Fliege und Hosenträger

"Ich freue mich auf eine solide, fundierte Geschichte", erzählt Retter und bestätigt so seine Suche nach Beständigkeit und erklärt seine Zukunftsvision so: "Unser Restaurant wird unspektakulär sensationell." Die Eröffnung ist für 7. November geplant und dann soll es, laut Eigendefinition auf der Homepage, ein Restaurant geben, das in Berlin noch gefehlt hat. Man wird sehen. Und bei ROLLING PIN darüber lesen. 

www.cordobar.net

25.09.2018