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Zukunftspläne: Drohnenhotel

Unglaublich, aber nicht unmöglich – das fliegende Hotel: Wird es in Zukunft Hotels mit Drohnentechnologie geben, die sich frei auf der ganzen Welt bewegen können?

Fotos: beigestellt

Driftcraft mit 360 Grad Ausblick

Die Designgruppe HOK ist unter den Finalisten des Radical Innovation Awards 2016. Und das nicht ohne Grund: Mit ihrem fliegenden Hotelkonzept Driftscape wollen sie die Hotelbranche völlig neu definieren. Driftscape ist ein mobiles Hotel, das sich an der Drohnentechnologie bedienen soll.

So soll es Gästen möglich sein, sich unabhängig vom Mutterschiff, in dem Personal, das Restaurant und die Rezeption verankert sein soll, in der Natur, auf dem Wasser, über Schluchten, in den Bergen zu bewegen. Also überall dorthin, wo es „normalen“ Hotels nicht möglich ist, zu bauen.

Kernelement Oasis mit den einzelnen Hotelzimmern

Das Kernelement hört im Entwurf der HOK auf den Namen Oasis, an dem 10 bis 15 einzelne Hotelzimmer mit Bad, Bett und 360 Grad Ausblick, sogenannte Driftcrafts, andocken können. Mit dem Driftcraft, das rund 18 Quadratmeter groß ist, sollen Zwei- bis Drei-Tages-Ausflüge möglich sein, bevor der Saft ausgeht.

Ob es die Designgruppe HOK auf Platz eins des Wettbewerbs schafft, wird am 5. Oktober entschieden. Mit dem Award werden jährlich innovative Ideen für die Hotelbranche gewürdigt und von Top-Managern und Designexperten aus 20 verschiedenen Ländern bewertet. Dabei zählt die Kreativität genauso wie das Design und die Möglichkeit der Umsetzung in die Wertung. 

Kernelement und unabhängige Hotelzimmer

Für die tatsächliche Umsetzung des Projekts sind allerdings noch mehrere Jahre Forschung notwendig, da die bisherige Drohnentechnologie noch nicht im Stande ist, ein derartiges Gewicht zum Fliegen zu bringen, berichtet Techinsider nach einem Interview mit den Entwicklern. Wenn die Technik aber so weit ist, soll das Mieten eines Driftcrafts nicht teurer sein, als ein Luxuswagen zu mieten. 

www.hok.com 

30.08.2016