Oh la la: Berlin feiert erstes Hors D’Oeuvre-Restaurant

Jung, en vogue und très français: Mit dem Bricole halten die klassischen, französischen Vorspeisen in moderner Version in Berlin Einzug.
Feber 17, 2017 | Fotos: Uwe Lehmann

Das dynamische Trio im Bricole (v. li. n. re.): Fabian Fischer, Jan Rethemeier und Steven Zeidler.

Das dynamische Trio im Bricole (v. li. n. re.): Fabian Fischer, Jan Rethemeier und Steven Zeidler.

Gelebte „Bistronomie“ ohne viel Chichi

In Deutschlands Hauptstadt hat jetzt mit dem Bricole das erste Hors D’Oeuvre-Restaurant aufgemacht. Der Name ist hier Programm: Bricole kommt aus dem Französischen und bedeutet Kleinigkeit beziehungsweise tüfteln oder werkeln und steht als Sinnbild für ein unkompliziertes, aber hochwertiges, neues Restaurantkonzept. Im Bricole liegt das Hauptaugenmerk auf klassischen, französischen Vorspeisen in moderner, Berlin-adaptierter Version.
Ähnlich wie Tapas sind Appetizer und raffinierte Gänge in Entréegröße das eigentliche Mahl der bewusst klein gehaltenen, oft wechselnden Karte mit saisonalem und regionalem Schwerpunkt.
Je drei Fleischgerichte gibt es, drei Fischgänge, drei vegetarische Variationen, zudem zwei Desserts und eine Käseplatte. Preislich moderat liegen die Gerichte zwischen 8 und 12 Euro. Wählt man die Gänge als Menü, reduziert sich der Preis automatisch, nicht aber die Größe.
Gegessen und genossen wird im Bricole aber auch im Sharing- und Family Style in jedweder Gänge-Kombination, zu Craftbeer und einer Auswahl an exzellenten Weinen.

Vom Borchardt ins Bricole

Inhaber und treibende Kraft des Bricole ist Fabian Fischer. Der gebürtige Hannoveraner hat sich parallel zu seinem BWL-Studium in Berlin eine Gastro-Karriere aufgebaut. Zu seinen Stationen im Service und der Restaurantleitung gehören das Reinhard’s/ Kempinski, das Grosz und das legendäre Borchardt unter Roland Mary.
Im Bricole geht Fischer mit seinem Küchenchef Steven Zeidler (vormals Küchenchef im Restaurant Schatz) seinen eigenen Weg.
„Für mich ist das Bricole ein Neo-Bistro mit kreativen Kleinigkeiten, gutem Fleisch, fantastischen Weinen und einer lockeren Atmosphäre“, so Fischer, „mit einer Spitzenküche wie man sie in Paris findet, aber nicht gediegen“. Das Niveau im Restaurant sei „gehoben, aber nicht abgehoben im Service“. Wieso auch?! Fabian Fischer ist selber erst kurz vor der Eröffnung 28 Jahre alt geworden.
www.bricole.de

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