Streit um Herkunftskennzeichnung in der Gastronomie

"Unnötiger bürokratischer Aufwand": Streit um Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln in der Gastronomie wird zum Politikum.
Juni 26, 2020 | Fotos: beigestellt

Spätestens seit der Corona-Krise und ihren Ursachen ist die Herkunftskennzeichnung von Lebensmitteln in der Gastronomie wieder ein heiß diskutiertes Thema. Auch der neuerliche Ausbruch in der deutschen Fleischfabrik Tönnies heizte die Diskussion wieder kräftig an. Speziell in Österreich ist aus der Angelegenheit ein strittiges Politikum geworden. Josef Hackl, Spartenobmann in der Wirtschaftskammer Tirol sieht die Kennzeichnung als unnötigen bürokratischen Aufwand. 

Herkunftskennzeichnung statt Allergenkarte

Auch Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Walser ist gegen eine verpflichtende Herkunftskennzeichnung, schlug aber vor einzulenken, sollte im Gegenzug die Allergenkennzeichnung in der Gastronomie fallen, berichtet das Newsportal orf.at.

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Die verpflichtende Lebensmittelkennzeichnung wie in Supermärkten könnte in Zukunft auch für die Gastronomie kommen.

Von Seiten der Grünen erntet die Tiroler Wirtschaftskammer heftige Kritik und wirft ihr vor, dass ihr die ausländische Fleischindustrie wichtiger sei als die heimische. 

Einig ist man sich unterdessen die Herkunftskennzeichnung zuerst in Gemeinschaftsverpflegungen und öffentlichen Einrichtungen einzuführen.

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