Tim Mälzer eröffnet Salonplafond im Wiener MAK

Tim Mälzer präsentiert im Salonplafond eine moderne Interpretation der österreichischen Küche und verzichtet aus Demut auf’s Wiener Schnitzel.
Dezember 7, 2015 | Fotos: Gerfried Tamerler

Die Erwartungshaltung war groß, seit dem Wochenende weiß man mehr: Das Restaurant Salonplafond im Wiener Museum für angewandte Kunst, kurz MAK, gibt seit Samstag, dem 7. Dezember, ein Soft-Opening. Ab 17. Dezember ist das Lokal von „früh bis spät“ offen. Hinter dem 1,5 Millionen Euro teuren Projekt stehen die Wiener Gastronomen Barbara und Peter Eichberger sowie die Hamburger tellerrand consulting rund um Tim Mälzer, Patrick Rüther und Bart Felix.

Der Salonplafond bietet ein Ganztageskonzept vom schnellen Frühstück bis hin zum After Business Drink bei DJ- oder Livemusik. „In der Küche steht neben der Herkunft die schonende, langzeitgegarte Verarbeitung der Produkte im Vordergrund“, erklärt Tim Mälzer die Küchenlinie. Die schlichten und produktbetonten Gerichte werden vom Küchenchef Aaron Waltl umgesetzt. Wie im Vorfeld bereits angekündigt fehlt das Wiener Schnitzel auf der Speisekarte. Diesen Verzicht kommentierte Mälzer so: „Ich hab zwar dicke Eier, aber zu viel Demut vor dem Original.“

Das Design und Interieur des Restaurants sind von Architekt Michael Embacher geprägt. Der Architekt setzt auf ein gemütliches Wohnzimmer-Ambiente orientiert am traditionellen Wiener Wirtshausstil: helle Stoffe, Blumen-Arrangements und ein riesiger Wandverbau. Also elegant, einfach und einen Tick pompös, dafür sorgen unter anderem der eindrucksvolle Plafond und ein 1500 Kilogramm schwerer, grünfarbiger Onyxmarmor-Tisch im Eingangsbereich.

www.salonplafond.wien

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