Trauer um Gerhard Bocek: Der Marchfelderhof Szene-Wirt verstirbt unerwartet

In der Nacht auf Dienstag verstirbt Gastro-Ikone Gerhard Bocek im 79. Lebensjahr. Während die Todesursache noch ungeklärt ist, besteht kein Zweifel darüber, dass Gerhard Bocek für sein schillerndes Lebenswerk niemals in Vergessenheit geraten wird.
Feber 3, 2021 | Fotos: Beigestellt

In sechster Generation führte Gerhard Bocek den Marchfelderhof zu absolutem Glanz und machte das Wirtshaus in Deutsch-Wagram zu einem beliebten Hotspot heimischer wie internationaler Show- Sport- und Kultur-Prominenz, Politiker und Adeliger. 40 prall gefüllte Gästebücher sollen Zeugen der großen, schillernden Marchfelderhof-Familie sein.

In sechster Generation führte Gerhard Bocek den Marchfelderhof zu absolutem Glanz und machte das Wirtshaus in Deutsch-Wagram zu einem beliebten Hotspot heimischer wie internationaler Show- Sport- und Kultur-Prominenz, Politiker und Adeliger. 40 prall gefüllte Gästebücher sollen Zeugen der großen Marchfelderhof-Familie sein.

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Die Marchfelderhof-Famile ist in tiefer Trauer. Gerhard Bocek war eine Institution in der österreichischen Gastronomie und wird als solche immer in Erinnerung bleiben.

Zu Ausnahme-Wirt Gerhard Bocek

Der Kult-Gastronom aus dem Bezirk Gänserndorf in Niederösterreich übernahm 1969 den elterlichen Betrieb nachdem er seine Ausbildung an der Gastgewerbeschule abgeschlossen und internationale gastronomische Erfahrungen in Deutschland, Italien und der Schweiz gesammelt hatte. Gemeinsam mit seiner Schwester Hilde Faltus-Bocek transformierte er den Marchfelderhof zum absoluten Geheimtipp. Gerhard Bocek war der personifizierte Marchfelderhof und sprühte stets vor Motivation, war bei Gästen wie Angestellten gleichermaßen beliebt, die Events stets legendär und absolute Pflichttermine der Stars und Sternchen.

Bis zuletzt voller Tatendrang

Aus dem Marchfelderhof vernimmt man, dass Gerhard Bocek bis zur letzten Stunde voller Tatendrang war, die Eröffnung nach dem Gastro-Shutdown durch Corona nicht mehr erwarten konnte. Dass er zuletzt rund um den Marchfelderhof die Nichtraunzer-Zone ausgerufen hat, passt zu ihm.

„Einfach den Kopf in den Sand zu stecken bringt gar nichts, darum wurde rund um den Marchfelderhof die Nichtraunzer-Zone ausgerufen! Hier wird nicht herumgemeckert sondern agiert und reagiert! Nur so kommen wir schadlos durch den Lockdown!“

Und so wurden laut eigenen Angaben über 13.000 Speisen für zuhause über den Küchentisch ausgegeben.

Wie geht es im Marchfelderhof weiter?

Seit 2019 führte er die Geschäfte gemeinsam mit Peter Großmann, der nun auch seine Nachfolge antritt. Er will das Erbe von Gerhard Bocek weiterleben lassen und den Marchfelderhof ganz in dessen Sinne weiterführen.

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