Hofwirt Seekirchen am Wallersee Salzburg
Beschreibung von Hofwirt Seekirchen am Wallersee Salzburg in Seekirchen am Wallersee
Das der
„hofwürth zu seekürchen” 1437 erstmals urkundlich als „Banntaverne” im
Landrecht des Pflegegerichtes der Herrschaft von Altentann auftaucht
sagt letztlich wenig über das tatsächliche Alter des Gemäuers, ist doch
Seekirchen die am längsten durchgehend besiedelte Ortschaft Österreichs.
Mit Erbauung von Einsiedlerhaus und „Kürche am See” durch den
hl. Rupert im Jahre 696, also kurz bevor er sich ins nahe Salzburg
verabschiedete um sich dort als Landespatron feiern zulassen, gilt er
gemeinhin auch als Gemeindegründer und lieferte solcherart den Namen
gleich mit.
Der Hofwirt selbst, direkt gegenüber der Kirche, ist
also schon wesentlich früher als einfache Taverne oder Rasthaus für
Pilger vorstellbar. Die Hauptbetriebszeit der Tavernen jener Zeit begann
am Abend und reichte bis spät in die Nacht. Die Mehrzahl der Besucher
waren Männer aus den einfachen Bevölkerungsschichten, welche dort
Geselligkeit und Unterhaltung suchten. Mitglieder der
gesellschaftlichen Oberschicht mieden die Gastronomie, da sie sich zum
einen um ihren persönlichen Ruf sorgten und zum anderen Feste und
„Gastmähler für ihresgleichen” in den eigenen Burgen oder Schlössern
bevorzugten.
Benefits für unsere Mitarbeiter

Mitgliedschaften
- keine



