Karlheinz Hauser

Der Patron des Süllbergs und Koch der Könige, Stars und Milliardäre im Porträt
November 13, 2015

Karlheinz Hauser steht im Grünen und wirft roten Paprika in die Luft

Auf dem Hamburger Süllberg hat Sternekoch Karlheinz Hauser eine Pilgerstätte für anspruchsvolle Gourmets aus der ganzen Welt eingerichtet und bietet in Hamburgs Nobelbezirk Blankenese höchsten Genuss in unterschiedlichen Facet-ten. Hausers Kochkunst wird seit Jahren von namhaften Gourmetführern gewürdigt: „Die Mischung macht’s – hier ist für jeden Gast etwas dabei!“ Karlheinz Hauser, 1967 in Heitersheim in Baden geboren, entdeckte schon als sechsjähriger, als er seiner Mutter beim Pfannkuchen- und Brotbacken half, seine Liebe zur Gastronomie. Diese Leidenschaft wurde zur Berufung, und die Berufung zum Beruf. Sein Wissen in puncto Spitzengastronomie, Catering und Bankett lernte Karlheinz Hauser in der hohen Schule deutscher Top-Gastronomen. Er arbeitete zunächst als Commis Entremetier im Kulm Hotel in St.

Karlheinz Hauser steht im Grünen und wirft roten Paprika in die Luft

Auf dem Hamburger Süllberg hat Sternekoch Karlheinz Hauser eine Pilgerstätte für anspruchsvolle Gourmets aus der ganzen Welt eingerichtet und bietet in Hamburgs Nobelbezirk Blankenese höchsten Genuss in unterschiedlichen Facet-ten. Hausers Kochkunst wird seit Jahren von namhaften Gourmetführern gewürdigt: „Die Mischung macht’s – hier ist für jeden Gast etwas dabei!“ Karlheinz Hauser, 1967 in Heitersheim in Baden geboren, entdeckte schon als sechsjähriger, als er seiner Mutter beim Pfannkuchen- und Brotbacken half, seine Liebe zur Gastronomie. Diese Leidenschaft wurde zur Berufung, und die Berufung zum Beruf. Sein Wissen in puncto Spitzengastronomie, Catering und Bankett lernte Karlheinz Hauser in der hohen Schule deutscher Top-Gastronomen. Er arbeitete zunächst als Commis Entremetier im Kulm Hotel in St. Moritz, als Commis Saucier im Hotel Königshof in München und dann als Demi-Chef und Chef Gardemanger im Feinkost Käfer Restaurant in München.

Entscheidend geprägt wurde Karlheinz Hauser, den seine Mitarbeiter nur ehrfurchtsvoll „Chef“ rufen, durch Eckart Witzigmann. Bevor Hauser, der von Witzigmann als „eines der größten Talente, das wir in Deutschland haben“ bezeichnet wurde, dem Ruf als Küchendirektor und Betriebsleiter ins Partyservice Feinkost Käfer in München folgte, war er zuletzt Sous-Chef in Eckart Witzigmanns „Aubergine“. Mit ihm verbindet ihn noch heute eine tiefe Freundschaft, Hauser entdeckte hier die Liebe zum Produkt und enthüllte die Geheimnisse um Spitzenqualität auf den Teller zu bringen. „Bei meinem ersten Tag sah ich Eckart Witzigmann ehrfurchtsvoll eine Aubergine streicheln und hörte ihm flüstern: Was machen wir Schönes aus dir? Bei Gerd Käfer lernte ich wiederum, wie man Top-Qualität auch für 800 Personen produzieren kann!“

Nach der abermaligen Zusammenarbeit mit Gerd Käfer, mit dem er 1992 bis 1994 Caterings und Bankette rund um den Erdball ausrichtete, führte ihn sein Weg nach Berlin, wo er von April 1997 bis März 2002 Küchendirektor und Gastronomischer Leiter im Hotel Adlon war. Dort organisierte er große Bankette für nationale sowie internationale Promi-nenz und richtete hochkarätige Diners im Schloss Bellevue aus. Er bekochte die US-Präsidenten Clinton und Bush und die Königinnen von Großbritannien, Dänemark und Schweden ebenso wie deutsche Bundes-kanzler und Bundespräsidenten oder hochkarätige Medienprominenz und Hollywood-Stars. Dabei standen ihm 220 F&B Mitarbeiter zur Seite, darunter allein 95 Köche.

Ein Wallfahrtsort für Gourmets

Im Frühjahr 2002 erfüllte sich Karlheinz Hauser seinen Wunsch, „endlich einmal was eigenes zu machen“ und folgte den Überredungskünsten der Allianz Versicherung, welche Hauser als Patron für den komplett neu umgebauten Süllberg gewinnen konnte. „Sie passen gut zueinander, der Süllberg und Karlheinz Hauser. Beide sind berühmt, beide haben schon viele bedeutende Persönlichkeiten begrüßt, der eine hat Tradition, der andere liebt sie“, schrieb damals eine angesehene Tageszeitung. Und sie sollte Recht behalten: Auf Basis seines fundierten Konzeptes, seiner Liebe zu Detail und Perfektion sowie seiner Leidenschaft zur Gastro-nomie und nicht zuletzt dank eines guten Teams schaffte es Karlheinz Hauser, das Stück Hamburger Stadtgeschichte wieder in neuem Glanz erstrahlen zu lassen und zu einem Walfahrtsort für Gourmets zu machen. Auf dem Süllberg ist er nicht nur Manager und Patron: „Wir möchten den Hamburgern und allen, die den Süllberg lieben, gute Gastgeber sein.“ Die Gäste auf dem Süllberg sind jedenfalls so vielfältig wie das Gastronomie-Konzept – und haben dennoch eines gemeinsam: die Freude am Genuss.

Die Geschichte des Süllbergs beginnt im Jahre 1060 mit der Errichtung der ersten Burg auf dem 75 Meter hohen Berg. Bereits um 1850 zählte der Süllberg ob seines südländischen Flairs zu den beliebtesten Ausflugslokalen: Generationen von Hamburgern und Wahlhamburgern feierten dort rauschende Bälle, unvergessliche Feste, Hochzeiten, Familienfeiern sowie große und kleine Partys. Die Schönheit von Blankenese, die außergewöhnliche Lage und der Blick auf den Elbstrom haben nicht nur Dichter und Maler, sondern alle Besucher immer wieder zum Schwärmen gebracht.

Heute sind es vor allem, die Gourmets, die hier ins Schwärmen geraten. Das Gourmetrestaurant „Seven Seas“ ist das kulinarische Aushängeschild des Süllberg-Ensembles. Es bietet eine ausgezeichnete klassisch-französisch geprägte und mit internationalen Einflüssen akzentuierte Küche. „Meine Ideen hole ich mir vor allem durch die vielen Eindrücke auf meinen Reisen. Ich versuche zuhause wie im Ausland mit offenen Augen und Ohren durchs Leben zu gehen“, beschreibt Karlheinz Hauser seine Inspirationen. Mit seinem stilvollen und dennoch gemütlichen Interieur, der facettenreichen Speisekarte, einem erstklassigen Service und der einzigartigen Elbkulisse bildet das Restaurant den perfekten Ort für ein einmaliges Genusserlebnis. Und mit seinem hochklassigen Küchenteam schafft es Karlheinz Hauser auch den höchsten Ansprüchen gerecht zu werden.

Im Sommer haben die Gäste zudem die Möglichkeit, diesen Genuss, der seit November 2003 mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet ist, auf einer Gourmet-Terrasse unter freiem Sternenhimmel hoch über der Elbe zu erleben. Die Preise sind angesichts des gebotenen Niveaus durchaus moderat – ein dreigängiges Menü gibt es bereits ab EUR 56,- und das fünfgängige Menü kommt gerade einmal auf EUR 86,-. Die Gäste des Süllberges können sich unter anderem auf „In Aromaten gebratene Rotbarbe, Langostinos und Jakobsmuscheln auf Haricot-Coco Bohnen und Graupen“, „Kartoffelrahmsüppchen mit geräucherter Bachforelle und gebackenen Schalotten“, „Wachtelcrepinette im Nudelteig auf Morcheln à la cremé und jungen Erbsen“, „Kalbsfilet im Gewürzbrotmantel mit geschmortem und gefülltem Kalbsschwanz, Perlzwiebeln und Kartoffelvariationen“ oder „Törtchen von weißer Kuvertüre und Trauben mit Schaum von Marc de Champagne und Rosinen-Rahmeis“ freuen.

Die Facetten des Genusses

Das Bistro von Herr Hauser mit griechischen Säulen, Panoramafenstern und einem Blick aufs offene MeerDas „Bistro“ mit seinem stimmungsvollen Flair bietet eine abwechslungs-reiche Speisekarte mit Schwerpunkt auf leichten, saisonal wechselnden Variationen, die aus-schließlich marktfrisch zubereitet werden. Neben beliebten Klassi-kern sind dies fantasievolle Kreationen wie „Törtchen von Flusskrebsen und Estragonmousse auf Dill-Gurkensalat und Topinambur-Chips“, „Kartoffelgnocchi mit gebratenem Kaninchenrücken und Waldpilzen in Fontinasauce“, „Fasanenbrust Winzerin Art mit Champagner-Ananas-Kraut und Kartoffelmousseline“ oder „Christstollenparfait mit Orangenpfeffersauce“.

Bei schönem Wetter finden rund 450 Gäste in der großzügigen Terrassenlandschaft Platz, wo alte Eichen und Linden im Sommer angenehmen Schatten spenden und immer eine leichte Brise weht. Dort kann man zu den Spezialitäten aus dem Bistro samt einem wunderbaren Ausblick auf die Elbe und die vorbeifahrenden Schiffe genießen. Zwei klassische englische Pavillons sind als Servicestationen für den Biergarten eingerichtet, an denen sich der Gast die frisch zubereiteten Speisen und erfrischenden Getränke kaufen und den wunderbaren Blick genießen kann. So wird im Biergarten Bier aus Steinkrügen getrunken, während sich im Seven Seas Prominenz wie Jil Sander & Co an der Haute cuisine delektiert…

Den Glanz alter Traditionen bietet ein festlicher Jugendstilsaal mit einer Galerie, der nach historischen Vorlagen originalgetreu restauriert wurde und auf 600 Quadratmetern den besonderen Rah-men zum stilvollen Feiern privater und geschäftlicher Anlässe bietet. Darüber hinaus stehen für diverse Feiern oder Tagungen drei Private Dining Rooms zur Verfügung. Die „Transatlantic Bar“ neben dem Jugendstilsaal bietet einen charmanten Platz, um sich zurückzuziehen und bei einem Drink in kleiner Runde ein Fest gemütlich ausklingen zu lassen.

Zum Unternehmen Süllberg gehört auch ein Fünf-Sterne-Hotel, das mit dem begehrten und hoch angesehenen „Five Star Diamond Award“ ausgezeichnet ist. Neun individuelle Zimmer und zwei Suiten bieten dort Übernachtungsmöglichkeiten auf höchstem Niveau. Sie alle sind mit modernster Technik und höchstem Komfort ausgestattet. Warme Farben, edle Hölzer und hochwertige Stoffe verleihen jedem einzelnen Raum ein gemütliches und elegantes Flair. Von einigen der Zimmer genießt man sogar einen herrlichen Ausblick auf die Elbe. Die Preise liegen bei EUR 160,- für das Einzelzimmer, EUR 180,- für das Doppelzimmer und EUR 300,- für die Suite mit Elbblick.

Donald Trumps Gastronom sucht engagierte Mitarbeiter für Florida

Karlheinz Hauser ist mit seiner „Hauser Catering & Consulting Company“ nicht nur einer der Top-Caterer Deutschlands, sondern betreibt auch noch als Managing Partner den Gastronomiebereich von Donald Trumps „Mar-a-Lago Club“ in Palm Beach. Der Club des Multimilliardärs zählt zu einem der exklu-sivsten Private Clubs der Vereinigten Staaten. Alleine die Einschreibegebühr beträgt US$ 150.000,- und die Aufnahme in den dazu gehörigen „Donald Trump Golfclub“ schlägt noch einmal mit US$ 280.000,- zu Buche. Und dennoch: Selbst wer über das nötige Kleingeld verfügt, kann nicht so einfach Mitglied werden – ohne die Empfehlung eines bereits bestehenden Clubmitgliedes und der Zustimmung von Donald Trump himself geht gar nichts.

Und genau für diese Insel der Superreichen sucht Hauser für die kommende Saison von Oktober 2006 bis Mai 2007 noch 12 Küchen- und 12 Servicemitarbeiter – vom Commis über den Sous Chef bis hin zum Maître – die Erfahrungen in dieser absolut unvergleichlichen Atmosphäre machen und sich darüber hinaus über eine ausgezeichnete Bezahlung freuen können. Karlheinz Hauser: „Wir suchen Leute mit einer abgeschlossene Berufsausbildung, Erfahrung in der Spitzengastronomie, Auslandserfahrung, überzeugendem Auftreten und natürlich guten Englischkenntnissen – Leute, welche die europäische Qualität der Gastronomie repräsentieren.“ Visum und Flug werden vom Dienstgeber bezahlt, Bewerbungen können bis Juni an die am Ende des Artikels angegebene Adresse gerichtet werden!

Das Credo des Karlheinz Hauser

Karlheinz Hauser sieht nachdenklich aufs offene Wasser an einem schönen Frühlingstag

Somit ist Karlheinz Hauser nicht nur ein Gastronom aus Leidenschaft, sondern darüber hinaus ein Business-Manager par excellence, der seine 80 Mitarbeiter zu Höchstleistungen anspornt und die Herausforderungen auf allen Ebenen erfolgreich meistert. „Ich wollte Schritte setzen, die andere nicht machen. Das erfordert ein hohes Maß an Einsatz und Begeisterung. Fleiß und Ehrgeiz müssen dafür ebenso vorhanden sein wie der Spaß am und die Liebe zum Beruf. Und letztendlich wird das Ganze erst durch ein perfekt eingespieltes Ensemble möglich, das die Ziele und Rahmenbedingungen kennt und mitträgt!“

Und dieses Engagement spürt man nicht nur bei den Führungskräften wie Hausers Geschäftsführerin Ina Tibke, seinem Restaurantleiter Christian Dietz oder seinem aus Tirol stammenden Seven Seas-Küchenchef Hans Neuner, sondern bei jedem des 80-köpfigen Süllberg-Ensembels.

„Man muss danach trachten, das bestmögliche Produkt bestmöglich zuzubereiten!“ fasst Karlheinz Hauser seine Küchenphilosophie zusammen und gibt dem Nachwuchs gleich einen wesentlichen Rat mit auf den Weg: „Habt Respekt vor Produkten und gebt immer mehr als man von euch erwartet!“ Die Frage, woher der Workaholic seine Energie nimmt, hat sich am dem Tag unseres Besuches bei dem sympathischen Spitzengastronom von selbst beantwortet, als er bat, sich für zwei Stunden ausklinken zu dürfen, da diese Stunden, sofern er in Hamburg ist, seinen beiden Kindern Tom und Carolin sowie seiner Frau Margarete gehören.

Auf die Frage woher er seine Motivation nimmt, huscht das berühmte Hauser-Lächeln über sein Gesicht: „Aus der Arbeit, unseren Gästen, meinem Team sowie aus dem Erfolg.“ Und das glauben wir ihm sofort – denn selten zuvor sahen wir einen Menschen, der so viel erreicht hat, aber trotzdem die Freundlichkeit in Person geblieben ist …

kontakt & bewerbungen:
Süllberg
Süllbergsterrasse 12
D-22587 Hamburg
Tel.: +49 (0)40 86 62 52-0
Fax: + 49 (0)40 86 62 52-13
E-Mail: info@suellberg-hamburg.de
Website: www.suellberg-hamburg.de

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