Weil Lebensmittel kein Abfall sind!
Bei Seminaris Hotels sind Lebensmittel kein Abfall, sondern Teil eines konsequenten Umdenkens. Bereits rund 50 Prozent der Kaffeepausensnacks folgen dem Zero-Waste-Prinzip und prägen das Veranstaltungsgeschäft aller acht Häuser als neuer Standard. „Wir verstehen Nachhaltigkeit nicht als Sonderleistung, sondern als bewusste Haltung im Alltag“, sagt CEO Jochen Swoboda.

Das Buffet ist nicht das Problem
Der entscheidende Hebel gegen Lebensmittelabfälle liegt dabei nicht (nur) am Buffet, sondern beginnt früher und wirkt weiter – in Planung, Einkauf, Produktion und Abfallmanagement. So werden Produkte bei Seminaris gezielt so gewählt, dass sie sich vollständig verarbeiten lassen. „Food Waste zu reduzieren, ist für jede Gastronomin und jeden Gastronomen möglich – ohne Ausnahme, auch in der Kettenhotellerie. Alles andere sind nur Ausreden!“, sagt Luca Muscarà, Head of F&B und neben Ann-Christin Piovano, Head of Convention Sales, einer der Köpfe hinter dem neuen Zero-Waste-Food-Konzept für den Veranstaltungsbereich.

Nachhaltig? Ja, echt!
Bei Seminaris wird Abfall nicht nur erfasst, sondern mithilfe von KI in Echtzeit analysiert. Teams erkennen, welche Mengen entstehen und welche Abfälle vermeidbar gewesen wären. Neben Maßnahmen wie kleineren Platten und Nachlegen statt Überproduktion liegt der Schwerpunkt hier auf der Umstellung von Planung und Einkauf. Was sich nach Analyse nicht sinnvoll verwerten lässt, wird bereits im Vorfeld gestrichen. So entstehen Menüs, die auf vollständige Nutzung ausgerichtet sind. Dies ist Teil eines etablierten Umweltmanagementsystems, das Fortschritt messbar macht und Verantwortung in die Teams vor Ort verlagert. Veränderung wird so zur Routine.
Bis Ende 2026 wird der Zero-Waste-Ansatz der Veranstaltungsgastronomie in allen Seminaris Hotels ausgebaut.

„Unsere Aufgabe ist es, Gäste mitzunehmen und zu zeigen, dass Qualität nicht aus Überfluss entsteht“, ergänzt Ann-Christin Piovano. Ziel ist der Ausbau des Zero-Waste-Ansatzes im F&B des Veranstaltungsbereichs bis Ende 2026. Pauschale Preiserhöhungen sind dabei kein Weg. Seminaris zeigt also, dass auch Ketten- und Bankett-Hotellerie Nachhaltigkeit konsequent, wirtschaftlich und erfolgreich umsetzen kann.
Die Seminaris Hotel- und Kongressstätten Betriebsgesellschaft mbH