Corona-sicher im Tourismus: Gästelisten in der Gastronomie kommen

Was in anderen Ländern bereits länger gang und gäbe ist, kommt nun auch in Österreich: Corona-Gästelisten sollen im Tourismus für noch mehr Sicherheit sorgen.
August 21, 2020 | Fotos: Shutterstock

Better safe than sorry: Dieses Motto sollte zurzeit unser ständiger Begleiter sein. Um Gästen und Mitarbeitern der Tourismusbranche in diesen Zeiten noch mehr Sicherheit zu geben, plant die Regierung nun, Gästelisten in Restaurants einzuführen. Die Regeln sind einfach – wer ein Restaurant besucht, hinterlässt seine Kontaktdaten. Dadurch können im Corona-Falle alle Personen, die sich zur selben Zeit im Lokal befunden haben, kontaktiert werden und sich gegebenenfalls testen lassen.

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Die Corona-Gästelisten kommen – ob ein Gast seine Daten hinterlässt, darf er allerdings selbst entscheiden.

Better safe than sorry: Dieses Motto sollte zurzeit unser ständiger Begleiter sein. Um Gästen und Mitarbeitern der Tourismusbranche in diesen Zeiten noch mehr Sicherheit zu geben, plant die Regierung nun, Gästelisten in Restaurants einzuführen. Die Regeln sind einfach – wer ein Restaurant besucht, hinterlässt seine Kontaktdaten. Dadurch können im Corona-Falle alle Personen, die sich zur selben Zeit im Lokal befunden haben, kontaktiert werden und sich gegebenenfalls testen lassen.

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Die Corona-Gästelisten kommen – ob ein Gast seine Daten hinterlässt, darf er allerdings selbst entscheiden.

Dazu veröffentlichte die Tageszeitung Die Presse am Donnerstag einen Auszug aus dem Entwurf des neuen Epidemiegesetzes: „Betriebe, Veranstalter und Vereine sind (. . .) verpflichtet, personenbezogene Kontaktdaten von Gästen, Besuchern, Kunden und Mitarbeitern, in deren Verarbeitung ausdrücklich eingewilligt wurde, zum Zweck der Erfüllung der Mitwirkungspflicht im Rahmen der Erhebung von Kontaktpersonen bei Umgebungsuntersuchungen für die Dauer von 28 Tagen aufzubewahren.“

Müssen Gastronomen Gästedaten erheben?

Ganz so strikt, wie es im Entwurf klingen mag, ist es dann aber doch nicht. Denn was die verpflichtenden Angaben betrifft, rudert die Politik zurück. Gäste dazu zu zwingen, ihre Kontaktdaten preiszugeben, widerspreche dem Datenschutz, heißt es seitens der Regierung.

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In vielen anderen Ländern sind Corona-Gästelisten bereits gang und gäbe. 

Dass letzten Endes niemand seine Daten angeben muss, freut wiederum die Gastro. Mario Pulker vom Fachverband der Gastronomie der Wirtschaftskammer gibt in der Zeit im Bild etwa zu bedenken, dass unter diesen Umständen der Umsatz zurückgehen könnte. Und: “Wir hätten vermutlich auch mehr Auseinandersetzungen mit Gästen, die nicht unterschreiben, aber trotzdem das Lokal besuchen will.”

Wann starten die Gästelisten?

Ab September sollen die Listen aufliegen. Wer sich einträgt, gibt zwar seine Daten preis, schützt dafür aber sich und andere vor einer möglichen Corona-Infektion. Denn Ansteckungsketten nachzuverfolgen und möglichst schnell zu reagieren zählen nach wie vor zu den wichtigsten Instrumenten, um der Ausbreitung des Corona-Virus entgegenzuwirken.

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