Currywurst-Fries bei Five Guys: Warum die US-Kette jetzt auf Heimatgefühl setzt
Nach wirtschaftlich schwierigen Jahren am deutschen Markt will die Marke Five Guys lokaler auftreten und ihre Strategie überdenken. Jetzt folgt der erste große Menü-Move: Currywurst-Pommes made by Five Guys.
Nach wirtschaftlich schwierigen Jahren am deutschen Markt will die Marke Five Guys lokaler auftreten und ihre Strategie überdenken. Jetzt folgt der erste große Menü-Move: Currywurst-Pommes made by Five Guys.
Seit 16. Juni gibt es in den deutschen Restaurants der US-Kette (außer dem Standort im US-Stützpunkt Ramstein) zwei neue Items für begrenzte Zeit. Die Currywurst Style Fries kombinieren die typischen Five-Guys-Fries mit Currysauce, karamellisierten Hot-Dog-Slices vom Grill und Cajun Spice. Die Loaded-Version legt zusätzlich Cheese Sauce und Röstzwiebeln obendrauf. Laut Unternehmensinformationen startet der Einstiegspreis bei 8,50 Euro.
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Lokaler Geschmack als Wachstumstest
Der neue Menüpunkt wird in einer Phase eingeführt, in der Five Guys sein Deutschlandgeschäft neu aufstellen will. Rolling Pin berichtete bereits: Europa-Chef John Eckbert setzt auf kleinere Einheiten, stärkere Marketingaktivitäten und mehr Fokus auf große Städte. Hintergrund sind hohe Verluste der deutschen Tochter. Laut Medienberichten summierten sich die Jahresfehlbeträge seit dem Marktstart 2017 auf über 60 Millionen Euro. Aktuell betreibt Five Guys hierzulande rund 35 Standorte. Im April hat Five-Guys-Frankreich-Chef Kaiss El Madi auch die Leitung der deutschen Sparte übernommen.
Für Five Guys ist die Currywurst ein Signal an einen Markt, der die Marke bislang oft als teuer und erklärungsbedürftig wahrgenommen hat. Ob Currywurst-Fries den Spieß umdrehen, wird sich an der Kasse zeigen.