Größtes Schokolade-Werk der Welt wegen Salmonellen geschlossen

Der Schokolade-Hersteller Barry Callebaut setzt die Produktion aus, nachdem in der Schokolade Salmonellen nachgewiesen wurden.
Juli 1, 2022 | Fotos: Shutterstock

Gerade erst musste der Süßigkeiten-Konzern Ferrero große Mengen an Produkt rückrufen, nachdem mehrere Fälle von Salmonellose mit der Kinder-Schokolade in Verbindung gebracht wurden. Im Juni endete der Skandal sogar in einer Razzia der Fabrik.

Und schon gibt es den nächsten Salmonellen-Befall einer Schokoladenfabrik. Diesmal betroffen ist der Schoko-Hersteller Barry Callebaut, der zu den größten Schokoladeproduzenten der Welt gehört. Das Unternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz musste ein Werk in Flandern zeitweise Stillegen, nachdem dort Salmonellen nachgewiesen wurden.

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Vorerst fließt keine Schokolade mehr im Barry Callebaut-Werk in Flandern

Als Quelle wurde der Stoff Lecithin identifiziert. Zur Sicherheit stoppte der Konzern alle Produktionslinien und auch den Verkauf der Fertigprodukte.

Die Anlagen sollen gereinigt und desinfiziert werden, bevor die Produktion wieder aufgenommen wird.

Callebaut wurde 1850 als Brauerei im belgischen Wieze gegründet. Etwa sechzig Jahre später begann das Unternehmen mit der Produktion von Schokoriegeln. 1996 fusionierte Callebaut mit dem französischen Schokoladehersteller Cacao Barry. Heute verfügt der Konzern über mehr als sechzig Produktionsstätten in aller Welt.

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