Millionenpleite von Gastro-Unternehmen am Wiener Donaukanal

Die Danube Waterfront GmbH, die ein Lokal am Donaukanal saisonal wechselnd bespielt, hat Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen soll fortgeführt werden.
Jänner 26, 2023 | Fotos: Shutterstock

Die Insolvenzwelle geht weiter. Ein Gastrounternehmen mit Sitz am Wiener Donaukanal musste jetzt die Reißleine ziehen und Insolvenz anmelden. Wie KSV1870 mitteilte, hat das Unternehmen, das am Standort Obere Donaustraße 84 ein Lokal mit 450 Sitzplätzen betreibt, ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf rund 1,67 Millionen Euro, ca. 51. Gläubiger sind betroffen.

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Der Donaukanal ist für Wiener eine beliebte Fortgehmeile

Die Insolvenzwelle geht weiter. Ein Gastrounternehmen mit Sitz am Wiener Donaukanal musste jetzt die Reißleine ziehen und Insolvenz anmelden. Wie KSV1870 mitteilte, hat das Unternehmen, das am Standort Obere Donaustraße 84 ein Lokal mit 450 Sitzplätzen betreibt, ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beantragt. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf rund 1,67 Millionen Euro, ca. 51. Gläubiger sind betroffen.

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Der Donaukanal ist für Wiener eine beliebte Fortgehmeile

Wie der KSV1870 in Erfahrung bringen konnte, war vor allem die COVID Pandemie ursächlich für die Insolvenz. Dies deshalb, da das Unternehmen erst 2020 gegründet und erhebliche Investitionen in der Höhe von rund EUR 2,3 Mio. getätigt wurden. Aufgrund des kurzen Bestehens bestand nur sehr eingeschränkt Zugang zu den Hilfsmaßnahmen.

Das Schuldnerunternehmen beabsichtigt eine Sanierung durch einen Sanierungsplan (20 Prozent binnen 2 Jahren) und soll das Unternehmen fortgeführt werden. Die Finanzierung soll aus dem operativen Betrieb sowie mit Hilfe von dritter Seite erfolgen.

Gerhard Weinhofer vom Gläubigerschutzverband Creditreform, dem der Insolvenzantrag vorliegt, bestätigte gegenüber dem Kurier, dass die Dienstverhältnisse mit den Mitarbeitern bereits zum Jahreswechsel aufgelöst wurden. Nur noch zwei Dienstnehmer werden derzeit beschäftigt. Der Fortbetrieb sei nur möglich, wenn es hinsichtlich des Pachtverhältnisses zu Veränderungen komme, heißt es weiter. So bestrebt das Unternehmen eine Verlängerung des Pachtvertrags mit Verpächterin via donau auf 20 Jahre, eine Reduktion der Pacht und das Aussetzen des verpflichtenden Winterbetriebs.

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