Neue Verdächtige im italienischen Weinskandal

Im Rahmen einer Durchsuchung im Jahr 2019 wurden sagenhafte 30 Millionen Liter gefälschter Wein entdeckt – nun erweitert sich der Ring der Verdächtigen.
Juli 13, 2020 | Fotos: Shutterstock

Die Operation „Ghost Whine“ sorgte im Jahr 2019 für Aufsehen: Im italienischen Apulien wurden Durchsuchungen und Beschlagnahmungen durchgeführt, um Weinfälschern auf die Schliche zu kommen. Das Resultat: 30 Millionen Liter Fake-Wein wurden sichergestellt. Des Weiteren kamen sechs Personen in Untersuchungshaft und gegen 30 Personen wurden Ermittlungen angestellt, wie Weinwirtschaft berichtet.

Wein Winzer Weinüberschuss
Im Jahr 2019 wurden sage und schreibe 30 Millionen Liter Fake-Wein sichergestellt.

Die Firma Botter im Visier der Presse

Bekannt wurde bereits 2019, dass zahlreiche Kellereien in die Weinpanscherei involviert waren. Doch nun erweitert sich der Kreis der Verdächtigen: Die Firma Botter wird damit in Verbindung gebracht, den Fälschern den Wein abgekauft zu haben und sowohl auf den nationalen als auch internationalen Markt  gebracht zu haben. In einer Stellungnahme bestreitet Botter die Vorwürfe vehement.

„Botter hat stets genaue Analysen und Kontrollen der Qualitätsstandards der mit Eigenetiketten vermarkteten Weine durchgeführt. Die Ergebnisse entsprachen stets dem geforderten Qualitätsniveau“, so in der Stellungnahme des Casa Vinicola Botter.

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