Prävention und Aufarbeitung: Das verändert sich im Interalpen-Hotel Tyrol
Zu Beginn des Jahres wurden Belästigungsvorfälle im Küchenbereich bekannt. Das Luxusresort reagiert mit einer personellen Neuausrichtung und entwickelte laut eigenen Angaben mit Experten ein Präventionsprogramm für die gesamte Belegschaft.
Pünktlich zum Start der neuen Saison im Mai hat das Interalpen-Hotel Tyrol wieder seine Tore geöffnet. Die betriebsfreie Zeit wurde intensiv genutzt, um das kulinarische Spitzenhaus auf ein neues, sicheres Fundament zu stellen.
Zu Beginn des Jahres wurden Belästigungsvorfälle im Küchenbereich bekannt. Das Luxusresort reagiert mit einer personellen Neuausrichtung und entwickelte laut eigenen Angaben mit Experten ein Präventionsprogramm für die gesamte Belegschaft.
Pünktlich zum Start der neuen Saison im Mai hat das Interalpen-Hotel Tyrol wieder seine Tore geöffnet. Die betriebsfreie Zeit wurde intensiv genutzt, um das kulinarische Spitzenhaus auf ein neues, sicheres Fundament zu stellen.
An der Spitze dieses kulinarischen Neustarts steht Daniel Senst als neuer Küchenchef. Er kennt das Haus bestens, da er dort bereits von 2015 bis 2020 als Sous-Chef sowie als stellvertretender Küchenchef tätig war. Nach Stationen in der österreichischen Spitzengastronomie kehrt er nun zurück und wird von Matthias Hendl (Chef’s Table) und Manfred Löschl (Chef Patissier) unterstützt. Das erklärte Ziel des neuen Führungsteams ist es, das hohe kulinarische Niveau zu sichern und gleichzeitig eine spürbare Kultur des Miteinanders, des Vertrauens und des gegenseitigen Respekts vorzuleben.
Fokus auf das Miteinander
Das Fundament des Neustarts bildet ein weitreichendes Maßnahmenpaket, das in enger Begleitung der österreichischen Gleichbehandlungsanwaltschaft umgesetzt wird. Durch spezielle Workshops für die gesamte Belegschaft setzt das Hotel auf eine gezielte interne Aufarbeitung. Ergänzend dazu durchlaufen Auszubildende und Führungskräfte intensive Kleingruppenschulungen, die von externen Coaches und einer Arbeitspsychologin geleitet werden. Ein neu eingeführtes, strukturiertes Meldesystem stellt zudem sicher, dass Anliegen und Fehlverhalten jederzeit absolut vertraulich und niedrigschwellig adressiert werden können.
Zukunftsweisende Perspektiven bei einem Top-Arbeitgeber
Das Interalpen-Hotel Tyrol verweist mit seinem aktuellen Kurs auf die Bedeutung einer klar definierten internen Wertekultur. Damit rücken Maßnahmen in den Fokus, die Transparenz, Sicherheit und Wertschätzung im Arbeitsumfeld stärken sollen. Auf dem Seefelder Hochplateau ergänzt der Betrieb damit seine bestehenden Rahmenbedingungen um weitere strukturelle Schritte.
Auf der Rolling Pin.Convention wurde das Hotel als Top-Arbeitgeber ausgezeichnet. Hier geht es zu den offenen Stellen: www.rollingpin.at/toparbeitgeber

