Gordon Ramsays Schüler und Ex-Küchenchef von The Jane, Sebastian Feldbacher übernimmt das Zepter im Restaurant Zur Hofstubn

Mit Sebastian Feldbacher haben die Eigentümer Georg und Gisela Knill einen Koch von internationalem Kaliber in die Steiermark geholt – und somit die Weichen für die Restaurant-Eröffnung des Jahres in Österreich gelegt.
April 17, 2021 | Fotos: Pieter D’Hoop

Die Laufbahn von Sebastian Feldbacher kann sich sehen lassen. Nach der Tourismusschule Klessheim verdiente er sich zwei Jahre lang bei Andreas Döllerer seine Sporen, ging dann nach London zu Gordon Ramsay und verbrachte weitere zwei Jahre in diversen Positionen bei Jahrhundertkoch Joël Robuchon – “unter Robuchon zu lernen, war wahrscheinlich die prägendste Zeit” erzählt Feldbacher. Nach einer Station im Almhof Schneider in Lech zog es den jungen Koch wieder in die Ferne: nach Antwerpen. Dort wurde er zur rechten Hand von Nick Bril und Sergio Herman im The Jane. Jetzt zieht es den Weltenbummler aber wieder in die Heimat zurück.

Sebastian Feldbacher Portrait
BU: Sebastian Feldbachers Laufbahn liest sich wie eine Enzyklopedie der gehobenen Küche: Döllerer, Ramsay, Robuchon, Herman und Bril – und jetzt übernimmt er seine eigene Küche

Georg Knill, Präsident der österreichischen Industriellenvereinigung und einer der einflussreichsten Manager des Landes, hat Anfang 2018 das ehemalige Restaurant Günther’s Hof in Pischeldorf am Kulm, in der Nähe von Graz, übernommen und ihm den Namen Zur Hofstubn gegeben. Mit Sebastian Feldbacher wird frischer Wind und vor allem internationaler Einfluss in das Wirtshaus einkehren.

Sebastian Feldbacher: Küche mit kompromissloser Philosophie

Für ihn stehen nämlich Geschmack und die Qualität der Produkte im Vordergrund: “Die Qualität des Produkt steht im Vordergrund ob national oder international”, so die kompromisslose Philosophie des zukünftigen Küchenchefs. Es werde ganzjährig Wild auf der Karte stehen, lässt er sich jetzt schon ins Nähkästchen blicken. Das Wild, frisch aus dem eigenen Jagd von Knill, sei “ein Wahnsinns Produkt”, sagt er.

“Ich will kochen, was mir Spaß macht”

Neben regionalen Spezialitäten, darunter auch Wirtshaus-Klassikern wie dem Kalbsrahmbeuschel, werden sich auch die internationalen Einflüsse Feldbachers Karriere speziell in der Restaurantkarte wiederspiegeln: “Ich will kochen, was mir Spaß macht”, sagt er. Und deshalb sprudelt er jetzt schon förmlich vor Ideen für die Hofstubn. Sharing Dishes, Meeresfische, Tomahawk Steak – seiner Kreativität will sich Feldbacher keine Grenzen setzen.

Große Pläne: Doppel-Konzept aus Wirtshaus und Restaurant

Eine Besonderheit der Neuauflage ist die Erstellung einer Weinkarte mit internationalem Format, die vom zukünftigen Sommelier gestaltet werden wird, den das Restaurant noch sucht. Im Mai oder Juni will Feldbacher das Wirtshaus mit Anfangs etwa 40 Plätzen eröffnen, etwa 3 Monate später das Restaurant – dafür sucht er momentan talentierte MitarbeiterInnen.

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