Andreas Senn – Zeit um Abzuheben?

Neo-Küchenchef Andreas Senn aus dem „Grand SPA Resort A-ROSA Kitzbühel“ lernte bei den Besten. Den Erfolg will er nun im Restaurant „HEIMATLIEBE" nachkochen.
November 13, 2015

Fotos: Werner Krug, Studio Heiner Orth, Grand SPA Resort A-ROSA, beigestellt
Der Küchenchef Andreas Senn

Zum Abschied drückte „Hangar-7“-Executive Chef Roland Trettl seinem langjährigen Schützling sein Erinnerungsalbum in die Hand. Drin die persönliche Widmung: „Schleich’ dich endlich, damit du bald als Gastkoch wiederkommst!“

Sechs Jahre lang tauchte der Tiroler Andreas Senn tief ein in die Küche des „Ikarus“ in Salzburgs „Hangar-7“. Nicht nur Roland Trettl, sondern auch die mehr als 70 Gastköche – von Dieter Müller bis zu Jean-Georges Vongerichten – prägten Senns einzigartiges Gespür für den Geschmack. Viereinhalb Jahre kochte er als Souschef Seite an Seite mit den Weltstars. „Es war dann an der Zeit, selbst eine Küche zu führen. Ich fühlte mich reif dazu“, sagte Senn, als er Ende 2009 den Hangar verließ.

Nicht nur Können, sondern auch eine ordentliche Portion Selbstvertrauen bekam er dort eingeimpft. Seine Lässigkeit, mit der er heute in der Küche des „Grand SPA Resort A-ROSA Kitzbühel“ steht, erinnert an seinen Lehrmeister Roland Trettl. Seine kulinarischen Kreationen sind geprägt von handwerklicher Perfektion und einer puristischen Geradlinigkeit…

Fotos: Werner Krug, Studio Heiner Orth, Grand SPA Resort A-ROSA, beigestellt
Der Küchenchef Andreas Senn

Zum Abschied drückte „Hangar-7“-Executive Chef Roland Trettl seinem langjährigen Schützling sein Erinnerungsalbum in die Hand. Drin die persönliche Widmung: „Schleich’ dich endlich, damit du bald als Gastkoch wiederkommst!“

Sechs Jahre lang tauchte der Tiroler Andreas Senn tief ein in die Küche des „Ikarus“ in Salzburgs „Hangar-7“. Nicht nur Roland Trettl, sondern auch die mehr als 70 Gastköche – von Dieter Müller bis zu Jean-Georges Vongerichten – prägten Senns einzigartiges Gespür für den Geschmack. Viereinhalb Jahre kochte er als Souschef Seite an Seite mit den Weltstars. „Es war dann an der Zeit, selbst eine Küche zu führen. Ich fühlte mich reif dazu“, sagte Senn, als er Ende 2009 den Hangar verließ.

Nicht nur Können, sondern auch eine ordentliche Portion Selbstvertrauen bekam er dort eingeimpft. Seine Lässigkeit, mit der er heute in der Küche des „Grand SPA Resort A-ROSA Kitzbühel“ steht, erinnert an seinen Lehrmeister Roland Trettl. Seine kulinarischen Kreationen sind geprägt von handwerklicher Perfektion und einer puristischen Geradlinigkeit.

Erst Anfang Mai diesen Jahres eröffnete das Gourmetrestaurant „HEIMATLIEBE“ mit Andreas Senn als Küchenchef. Die ersten Kritiken riefen den jungen Tiroler als neuen Star der Kitzbüheler Gourmetszene aus. „Falstaff“ zum Beispiel vergab auf Anhieb 92 Punkte. Nun wartet man gespannt auf die Bewertung im „Gault Millau“, der im November erscheint. „Alles, was unter 16 Punkten ist, wäre eine Enttäuschung“, legt Senn klar. Eine starke Ansage für einen 30-Jährigen, der gerade seine erste Station als Küchenchef vorzuweisen hat. Aber Senn weiß, was er kann. Und er will hoch hinaus: „Ziel ist es, das beste Restaurant in Tirol zu werden. Am besten schon 2012.“ Dafür kämpft er mit seinem Team aus fünf Köchen täglich zwischen 12 und 15 Stunden. „Den Anspruch auf die Nummer 1 zu stellen, traue ich mich deshalb, weil man uns hier im ,A-ROSA’ alle Voraussetzungen bietet“, so Senn.

Ziel ist es, das beste Restaurant in Tirol zu werden. Am besten schon in zwei Jahren.

„A-ROSA“-Geschäftsführer Holger Hutmacher und F&B-Direktor Torsten Vey setzten mit der „HEIMATLIEBE“ ein einzigartiges Restaurantkonzept durch. Geprägt ist es von einer Küche voller regionaler Spitzenprodukte und einem Interieur, dem der Balanceakt zwischen Bauernstube und Edelkitsch gelingt. Heimat pur. Der Küchenchef in Lederhosen, das Service in Dirndln. Anderswo undenkbar, in den Kitzbüheler Bergen ein Renner. „Radikale Regionalität“, sagt Geschäftsführer Hutmacher.

Und Jungspund Senn sprüht in diesem Ambiente gerade so vor innovativen Ideen. „Wir bringen hier österreichische Produkte auf die Teller und regionale Spezialitäten wie zum Beispiel Tiroler Schlutzkrapfen. Gerichte auf höchstem Niveau und oft neu interpretiert. Manchmal auch mit längst vergessenen Produkten aus der heimischen Küche“, erklärt er. Ein Einblick in die Speisekarte der „HEIMATLIEBE“: „Salzburger Stör mit Kalbskopf, Eierschwammerl und Marchfelder Sojabohnen“ oder „Falscher Kaiserschmarrn von Signalkrebsen“.

>> Kontakt
HEIMATLIEBE

Grand SPA Resort A-ROSA

Ried Kaps 7

A-6370 Kitzbühel

Tel.: +43 (0) 53 56/656 60-770

11519 Kairo

Tel.: +20 2/27 98 00 00

kitzbuehel@a-rosa.de

www.a-rosa.com

Selbst die Auswahl der Weine ordnet hier Sommelier und Maître Andreas Jechsmayer, einer von Europas Besten seiner Zunft, dem Heimatgedanken unter: „Zum Beispiel ein steirischer Most zum Spargel in einer Klarheit und Qualität, wie man sie noch nie erlebt hat.“

Die 26 Sitzplätze im Gourmetrestaurant, auf die man sich zugunsten der Qualität beschränkt, waren trotz der Nebensaison in Kitzbühel in den vergangenen Wochen bestens besetzt. „Im Winter wird es hier rund- gehen“, verspricht Senn. Immerhin erwartet man im noblen Kitz auch so prominente Gäste wie Schauspielerin Uschi Glas, Fußball-Legende Franz Beckenbauer oder Stardesigner Werner Baldessarini. Sie alle sind nicht nur in Kitzbühel zu Hause, sondern wohl bald schon auch in der „HEIMATLIEBE“

Grand SPA Resort A-ROSA KitzbühelZwischen Kitsch und Kunst

Eine Designerin und eine Starfotografin mischten mit.

Gratwanderung
Die „HEIMATLIEBE“ gilt als eines der mutigsten Restaurantkonzepte der Alpen. Hier hat man sich ganz dem Thema Heimat und Regionalität verschrieben. Künstler prägten das Design.

Die Servicedamen in schicken Dirndln, der Maître macht im Trachtenjopperl gute Figur. Das Verdienst der international erfolgreichen Kitzbüheler Designerin Sabine Sommeregger. Sie hat dem neuen Restaurant exklusiv eine eigene Linie auf den Leib geschneidert: die „HEIMATLIEBE“-Kollektion! Eine extravagante Mischung aus Tradition und Zeitgeist, die sich nicht nur in der Mode der Mitarbeiter wiederfindet, sondern bis ins kleinste Detail der unterschiedlichen Accessoires vordringt. Wie bei den Polstern mit besticktem Herzen in Rot-Weiß-Rot.

Überall spricht man von Heimat und Regionalität. Wir setzen voll darauf.

„Überall spricht man von Heimat und Regionalität. Aber noch niemand hatte den Mut, ganz offensiv auf dieses Thema zu setzen. Wir wissen, dass es bei den Gästen eine Sehnsucht nach diesen Klischees gibt. Diese wollen wir befriedigen“, sagt „A-ROSA“-Geschäftsführer Holger Hutmacher. Dafür wurde nicht nur die renommierte Designerin Sabine Sommeregger an Bord geholt, sondern auch weitere Künstler wie die Düsseldorfer Starfotografin Anne-Marie von Sarosdy.

Sie sorgte für die eindrucksvollen Bilder an den Wänden des Restaurants, die das Thema Heimat mit einem Schuss Erotik aufpeppen. Die frech und aufreizend inszenierten Werke der Fotografin nehmen für sich in Anspruch, aufzuregen und zu polarisieren.

Damit passen sie geradezu perfekt in die „HEIMATLIEBE“.

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