Felix de Bortoli übernimmt die Küche im Hotel Imperial
Im Hotel Imperial in Wien übernimmt Felix de Bortoli die kulinarische Leitung. Der gebürtige Berliner mit familiären Wurzeln in Norditalien ist bereits seit Oktober 2025 im Haus und verantwortet seitdem die Küche des Traditionshotels. Jetzt wird er auch offiziell als Executive Chef vorgestellt. Damit rückt ein vergleichsweise junger Küchenchef in eine Rolle auf, die in einem Haus wie dem Imperial besonders sichtbar ist. Denn hier wird nicht nur gekocht, sondern auch ein kulinarischer Anspruch weitergetragen.

Im Hotel Imperial in Wien übernimmt Felix de Bortoli die kulinarische Leitung. Der gebürtige Berliner mit familiären Wurzeln in Norditalien ist bereits seit Oktober 2025 im Haus und verantwortet seitdem die Küche des Traditionshotels. Jetzt wird er auch offiziell als Executive Chef vorgestellt. Damit rückt ein vergleichsweise junger Küchenchef in eine Rolle auf, die in einem Haus wie dem Imperial besonders sichtbar ist. Denn hier wird nicht nur gekocht, sondern auch ein kulinarischer Anspruch weitergetragen.
Von Großstadtküchen ins Imperial
De Bortoli bringt für seine neue Aufgabe Stationen in München, Doha und New York mit. Genau das macht den Wechsel spannend, weil sein Weg durch sehr unterschiedliche Hotel- und Gastronomiewelten geführt hat. Im Hotel Imperial trifft diese internationale Erfahrung nun auf ein Haus, das stark von Wiener Tradition, klassischen Erwartungen und viel Geschichte geprägt ist. Die Aufgabe ist also keine Neuerfindung auf freier Fläche, sondern die Weiterentwicklung einer Küche, die für viele Gäste eng mit dem Charakter des Hauses verbunden ist.
Vom Talent zur Chefposition
Spannend ist auch der Zeitpunkt dieses Schritts. Mit 32 Jahren übernimmt de Bortoli im Hotel Imperial eine zentrale Führungsrolle in der Küche des Hauses. Als Executive Chef verantwortet er nicht nur einzelne Gerichte, sondern die kulinarische Ausrichtung insgesamt. Dazu gehören auch neue Impulse für die Kaffeehaus-Tageskarte, eine zusätzliche Abendkarte mit internationalem Fokus, überarbeitete Bankett-Menüs und neue Snacks für die Imperial Bar.
Große Bühne, große Erwartungen
Dass der Schritt Aufmerksamkeit bekommt, liegt auch am Haus selbst. Das Hotel Imperial gehört zur Luxury Collection von Marriott und zählt zu den bekanntesten Luxusadressen Wiens. Das Gebäude wurde ursprünglich als Palais Württemberg errichtet und 1873 zur Weltausstellung als Hotel eröffnet. Bis heute steht das Imperial für klassische Wiener Grand-Hotel-Kultur und zieht internationale Gäste ebenso an wie Besucher, die gerade diese Mischung aus Geschichte, Eleganz und Tradition suchen. Wer hier die Küche übernimmt, übernimmt also auch ein Stück Markenidentität.
Tradition mit Twist
Kulinarisch steht de Bortoli für eine Linie, die regional und saisonal geprägt ist, zugleich aber internationale Einflüsse aufnimmt. Beschrieben wird sein Stil mit französischer Basis, klarem Qualitätsanspruch und einem bewussten Umgang mit Produkten. Das passt gut zu einem Haus wie dem Imperial, das seine Klassiker nicht abräumen, sondern weiterentwickeln will. Im Mittelpunkt steht also nicht der große Umbruch, sondern eine neue Handschrift, die sich in das Bestehende einfügt und dem Haus dennoch frische Impulse gibt.
Die Küche bekommt frischen Wind
Ganz neu ist diese Entwicklung nicht mehr. Nach Angaben rund um seine Vorstellung hat de Bortoli in den vergangenen Monaten bereits erste Akzente gesetzt. Auf der Kaffeehaus-Tageskarte soll sich das ebenso zeigen wie bei Abendkarte und Bankett-Menü, die inzwischen eine etwas internationalere Note tragen. Gleichzeitig bleibt das Haus bei dem, was viele Gäste mit dem Imperial verbinden. Genau darin liegt die eigentliche Aufgabe des neuen Executive Chef: eine traditionsreiche Küche weiterzudenken, ohne ihren Wiedererkennungswert aufzugeben.