Der Traumjob ruft!

Machen auch Sie Karriere auf hoher See! Rolling Pin Jobs & Business hilft Ihnen dabei! In dieser Ausgabe geben wir Ihnen Tipps für das Vorstellungsgespräch.
November 13, 2015

ein Passagierschiff auf offener See Hat man eine Bewerbung abgeschickt, dann kommt es nur sehr selten vor, dass man postwendend eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommt. Für gewöhnlich tut sich einmal eine Zeit lang gar nichts. Das ist aber kein Grund, beunruhigt zu sein oder sich gleich vom Traum eines Jobs auf hoher See zu verabschieden. Sogar große Kreuzfahrtlinien können Stellen nur besetzen, wenn solche frei sind, was eben nicht permanent der Fall ist. Daher kommt es in erster Linie aufs richtige Timing an – und die Chancen sind umso größer, je öfter man es versucht.
Aus diesem Grund ist es sinnvoll, nach dem Bewerbungsschreiben ein Erinnerungsschreiben (engl. „follow up“) zu senden, in dem man höflich nachfragt, ob das Bewerbungsschreiben angekommen ist. Bei dieser Gelegenheit kann man auch anführen, wenn man inzwischen zusätzliche Qualifikationen für die angestrebte Position an Bord erworben hat. Sollte auch das Erinnerungsschreiben unbeantwortet bleiben, so sollte man es nach ein paar Monaten mit einem neuen Bewerbungsschreiben versuchen, zumal die meisten Kreuzfahrtlinien alle sechs Monate ihre Archive aktualisieren. Von Telefonanrufen ist eher abzuraten, da die meisten Kreuzfahrtlinien dies als aufdringlich empfinden und Sie mit einem Anruf eher das Gegenteil bewirken könnten …
Natürlich kann es auch vorkommen, dass Sie mit Ihrer Bewerbung die so genannten „K.O.-Kriterien“ für eine bestimmte Position nicht erfüllt haben – diese auch als „die 4 A“ bezeichneten Eigenschaften sind Alter, Ausbildung, Ausdrucksweise (auch in Englisch) und Aussehen. In diesem Fall werden Sie wohl eine Absage erhalten, doch auch dies muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass Sie keine Chance auf einen Job haben. Vielleicht haben Sie einfach Ihr Ziel etwas zu hoch gesteckt und sollten Ihre Erwartungshaltung etwas herunterschrauben. Versteifen Sie sich nicht auf eine bestimmte Position: Flexible Bewerber sind viel einfacher unterzubringen und können später noch immer intern in einen anderen Bereich wechseln.

Das telefonische Interview

Sollten Sie allerdings eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch erhalten, so steht Ihnen damit die zweite Hürde bevor. Dieses Gespräch dient zur Beurteilung Ihrer fachlichen sowie persönlichen Stärken und Schwächen, weshalb Sie gut vorbereitet sein sollten! In vielen Fällen erfolgt das Vorstellungsgespräch nicht persönlich, sondern telefonisch, da es zu kostspielig wäre, alle Bewerber in eine europäische oder nordamerikanische Hafenstadt einzufliegen. Der Bewerber bekommt für gewöhnlich einen Anruf vom zuständigen Personalchef, im Zuge dessen er befragt wird.
Ansonsten läuft das Gespräch gleich ab wie bei einem persönlichen Interview. Der Personalchef versucht herauszufinden, welche Persönlichkeit sich hinter dem Bewerber verbirgt, welche Fähigkeiten dieser besitzt und was er in das Unternehmen einbringen kann. Es gilt daher, sich nicht nur von seiner besten Seite zu zeigen, sondern auch den Eindruck zu vermitteln, dass man genau diesen Job möchte. Professionalität und Einsatzbereitschaft müssen von Anfang an spürbar sein und auch die Informationen über die angestrebte Kreuzfahrtlinie sollte man bis dahin noch vertiefen. Vor allem aber sollte man gut auf die Fragen des Personalchefs vorbereitet sein. Die häufigsten im Vorstellungsgespräch gestellten Fragen sind: Warum bewerben Sie sich für diese Stelle? Was qualifiziert Sie für diese Stelle? Was interessiert Sie an dieser Position? Warum sollten wir genau Sie einstellen? Wie arbeiten Sie in einem Team? Warum wollen Sie sich beruflich verändern? Wie sehen Ihre beruflichen Pläne langfristig aus? Wie sehen Ihre Gehaltsvorstellungen aus? Waren Sie schon einmal auf einem Kreuzfahrtschiff? Was wissen Sie über die Kreuzfahrtbranche?

Das persönliche Vorstellungsgesprä

Erfolgt das Vorstellungsgespräch persönlich, so kommt noch der Faktor des Auftretens und des Erscheinungsbildes hinzu. Auch müssen Sie einige Dinge beachten: Pünktlichkeit ist eine unabdingbare Voraussetzung für den erfolgreichen Verlauf des Vorstellungsgespräches. Wenn Sie gehetzt, verschwitzt oder gar zu spät kommen, machen Sie von Anfang an einen schlech­ten Eindruck. Generell ist es ratsam, eher formelle und elegante Kleidung zu wählen, auch ein gepflegtes Äußeres sollte selbstverständlich sein. Damen sollten sich nicht zu stark schminken und parfümieren.
Prägen Sie sich nochmals den Namen Ihres Ansprechpartners ein und sprechen Sie ihn mit diesem an. Begrüßen Sie den Gesprächspartner mit einem deutlichen Händedruck und einer klar formulierten Grußformel. Sitzen Sie aufrecht und bequem, aber nicht zu lässig. Es ist notwendig, Blickkontakt zu haben und freundlich zu lächeln. Unbewegte oder verschränkte Hän­de werden als Barrieren verstanden und deuten auf Unsicherheit hin. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Hände im Blickfeld bleiben, vermeiden Sie aber überschwängliche Gesten, da diese unseriös wirken. Spielen Sie auch nicht mit Kugelschreiber oder Schmuck herum, selbst wenn Sie nervös sind. Lassen Sie den Personalchef mit der Konversation beginnen und geben Sie möglichst präzise und nicht allzu lange Antworten.
Zum Vorstellungsgespräch müssen Sie sämtli­che Bewerbungsunterlagen mitbringen, auch wenn das Unternehmen ­diese Do­kumente bereits hat. Dies gilt vor allem für alle Unterlagen, die Sie zuvor in Kopie verschickt haben: Die Unterlagen sind zwar nur auf Verlangen, dann aber als Original vorzulegen. Natürlich sollten Sie auch auswendig wissen, was im Bewerbungsschreiben und im Lebenslauf steht.
Am Ende des Gesprächs sollten Sie das weitere Vorgehen klären. Fragen Sie einfach, bis wann Sie Bescheid bekommen! Erst wenn dieser Zeitraum abgelaufen ist, ohne dass Sie verständigt wurden, können Sie sich nochmals nach dem Stand der Dinge erkundigen. Verabschieden Sie sich mit einem freundlichen Lächeln und zeigen Sie Ihre Erleichterung erst außer Haus. Senden Sie dem Personalchef nach dem Interview einen Brief, in dem Sie sich für das Gespräch bedanken – selbst wenn Sie bereits im Gespräch erfahren, dass Sie den Job nicht bekommen werden. Das macht einen guten Eindruck und schafft ein positives Klima für weitere Bewerbungen.

ein Kreuzfahrtschiff auf hoher SeeHat man eine Bewerbung abgeschickt, dann kommt es nur sehr selten vor, dass man postwendend eine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch bekommt. Für gewöhnlich tut sich einmal eine Zeit lang gar nichts. Das ist aber kein Grund, beunruhigt zu sein oder sich gleich vom Traum eines Jobs auf hoher See zu verabschieden. Sogar große Kreuzfahrtlinien können Stellen nur besetzen, wenn solche frei sind, was eben nicht permanent der Fall ist. Daher kommt es in erster Linie aufs richtige Timing an – und die Chancen sind umso größer, je öfter man es versucht.
Aus diesem Grund ist es sinnvoll, nach dem Bewerbungsschreiben ein Erinnerungsschreiben (engl. „follow up“) zu senden, in dem man höflich nachfragt, ob das Bewerbungsschreiben angekommen ist. Bei dieser Gelegenheit kann man auch anführen, wenn man inzwischen zusätzliche Qualifikationen für die angestrebte Position an Bord erworben hat. Sollte auch das Erinnerungsschreiben unbeantwortet bleiben, so sollte man es nach ein paar Monaten mit einem neuen Bewerbungsschreiben versuchen, zumal die meisten Kreuzfahrtlinien alle sechs Monate ihre Archive aktualisieren. Von Telefonanrufen ist eher abzuraten, da die meisten Kreuzfahrtlinien dies als aufdringlich empfinden und Sie mit einem Anruf eher das Gegenteil bewirken könnten …
Natürlich kann es auch vorkommen, dass Sie mit Ihrer Bewerbung die so genannten „K.O.-Kriterien“ für eine bestimmte Position nicht erfüllt haben – diese auch als „die 4 A“ bezeichneten Eigenschaften sind Alter, Ausbildung, Ausdrucksweise (auch in Englisch) und Aussehen. In diesem Fall werden Sie wohl eine Absage erhalten, doch auch dies muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass Sie keine Chance auf einen Job haben. Vielleicht haben Sie einfach Ihr Ziel etwas zu hoch gesteckt und sollten Ihre Erwartungshaltung etwas herunterschrauben. Versteifen Sie sich nicht auf eine bestimmte Position: Flexible Bewerber sind viel einfacher unterzubringen und können später noch immer intern in einen anderen Bereich wechseln.

Das telefonische Interview

Sollten Sie allerdings eine Einladung zu einem Bewerbungsgespräch erhalten, so steht Ihnen damit die zweite Hürde bevor. Dieses Gespräch dient zur Beurteilung Ihrer fachlichen sowie persönlichen Stärken und Schwächen, weshalb Sie gut vorbereitet sein sollten! In vielen Fällen erfolgt das Vorstellungsgespräch nicht persönlich, sondern telefonisch, da es zu kostspielig wäre, alle Bewerber in eine europäische oder nordamerikanische Hafenstadt einzufliegen. Der Bewerber bekommt für gewöhnlich einen Anruf vom zuständigen Personalchef, im Zuge dessen er befragt wird.
Ansonsten läuft das Gespräch gleich ab wie bei einem persönlichen Interview. Der Personalchef versucht herauszufinden, welche Persönlichkeit sich hinter dem Bewerber verbirgt, welche Fähigkeiten dieser besitzt und was er in das Unternehmen einbringen kann. Es gilt daher, sich nicht nur von seiner besten Seite zu zeigen, sondern auch den Eindruck zu vermitteln, dass man genau diesen Job möchte. Professionalität und Einsatzbereitschaft müssen von Anfang an spürbar sein und auch die Informationen über die angestrebte Kreuzfahrtlinie sollte man bis dahin noch vertiefen. Vor allem aber sollte man gut auf die Fragen des Personalchefs vorbereitet sein. Die häufigsten im Vorstellungsgespräch gestellten Fragen sind: Warum bewerben Sie sich für diese Stelle? Was qualifiziert Sie für diese Stelle? Was interessiert Sie an dieser Position? Warum sollten wir genau Sie einstellen? Wie arbeiten Sie in einem Team? Warum wollen Sie sich beruflich verändern? Wie sehen Ihre beruflichen Pläne langfristig aus? Wie sehen Ihre Gehaltsvorstellungen aus? Waren Sie schon einmal auf einem Kreuzfahrtschiff? Was wissen Sie über die Kreuzfahrtbranche?

Das persönliche Vorstellungsgespräch

Erfolgt das Vorstellungsgespräch persönlich, so kommt noch der Faktor des Auftretens und des Erscheinungsbildes hinzu. Auch müssen Sie einige Dinge beachten: Pünktlichkeit ist eine unabdingbare Voraussetzung für den erfolgreichen Verlauf des Vorstellungsgespräches. Wenn Sie gehetzt, verschwitzt oder gar zu spät kommen, machen Sie von Anfang an einen schlech­ten Eindruck. Generell ist es ratsam, eher formelle und elegante Kleidung zu wählen, auch ein gepflegtes Äußeres sollte selbstverständlich sein. Damen sollten sich nicht zu stark schminken und parfümieren.
Prägen Sie sich nochmals den Namen Ihres Ansprechpartners ein und sprechen Sie ihn mit diesem an. Begrüßen Sie den Gesprächspartner mit einem deutlichen Händedruck und einer klar formulierten Grußformel. Sitzen Sie aufrecht und bequem, aber nicht zu lässig. Es ist notwendig, Blickkontakt zu haben und freundlich zu lächeln. Unbewegte oder verschränkte Hän­de werden als Barrieren verstanden und deuten auf Unsicherheit hin. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Hände im Blickfeld bleiben, vermeiden Sie aber überschwängliche Gesten, da diese unseriös wirken. Spielen Sie auch nicht mit Kugelschreiber oder Schmuck herum, selbst wenn Sie nervös sind. Lassen Sie den Personalchef mit der Konversation beginnen und geben Sie möglichst präzise und nicht allzu lange Antworten.
Zum Vorstellungsgespräch müssen Sie sämtli­che Bewerbungsunterlagen mitbringen, auch wenn das Unternehmen ­diese Do­kumente bereits hat. Dies gilt vor allem für alle Unterlagen, die Sie zuvor in Kopie verschickt haben: Die Unterlagen sind zwar nur auf Verlangen, dann aber als Original vorzulegen. Natürlich sollten Sie auch auswendig wissen, was im Bewerbungsschreiben und im Lebenslauf steht.
Am Ende des Gesprächs sollten Sie das weitere Vorgehen klären. Fragen Sie einfach, bis wann Sie Bescheid bekommen! Erst wenn dieser Zeitraum abgelaufen ist, ohne dass Sie verständigt wurden, können Sie sich nochmals nach dem Stand der Dinge erkundigen. Verabschieden Sie sich mit einem freundlichen Lächeln und zeigen Sie Ihre Erleichterung erst außer Haus. Senden Sie dem Personalchef nach dem Interview einen Brief, in dem Sie sich für das Gespräch bedanken – selbst wenn Sie bereits im Gespräch erfahren, dass Sie den Job nicht bekommen werden. Das macht einen guten Eindruck und schafft ein positives Klima für weitere Bewerbungen.

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