Inspiration: Instock in Amsterdam

Hier wird gehandelt: Vier Amsterdamer Freunde setzen mit der Instock-Stiftung ein aktives Zeichen gegen die Lebensmittelverschwendung!
Mai 19, 2016 | Text: Daniela Almer | Fotos: Hanna Hachula

Rettungsmission mit Gabel

Von Selma, Merel, Bart und Freke, den Betreibern der Amsterdamer Stiftung Instock, kann man sich bezüglich Nachhaltigkeit noch eine gehörige Scheibe abschneiden. Die vier lernten sich als Arbeitskollegen bei der niederländischen Supermarktkette Albert Heijn kennen und fanden schnell heraus, dass sie Essen lieben und dessen Verschwendung hassen.
Dank dieser gemeinsamen Basis entstand die Instock Foun­dation, die übrigens von Arbeitgeber Heijn auch finanziell unterstützt wird. Bei Instock werden überschüssige Lebensmittel vor dem Mülleimer nicht mit Feuer und Schwert gerettet, sondern mit einer Gabel. Denn allmorgendlich werden die Lebensmittel von den umliegenden Supermärkten zusammengesammelt und die Ausbeute in dem zu Instock gehörenden Foodtruck und dem Restaurant Toco verwertet.
Dass die Lebensmittel dabei mit einem Elektroauto abgeholt werden, versteht sich von selbst. Genauso wie der Fakt, dass es bei Instock keine vorgefertigte Speisekarte gibt.
Also Spannung, Spaß und gutes Gewissen garantiert!

Konzept

Kampf der Verschwendung.

Essen und Trinken

Hier wird jede Ressource genutzt: Lebensmittel werden jeden Tag gerettet und fantasievoll verwertet, Bier, das knapp vor dem Ablaufdatum steht, wird von einer Brauerei aus der Gegend geliefert.

Marketing

Räumlichkeiten im Restaurant werden für Workshops, Meetings und Partys vermietet. Auch eine Buch-Tauschbörse gibt es mittlerweile und einen Online-Shop für die Instock-Kochbücher.
www.instock.nl

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